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Familie Stauffenberg: Hitlers Rache

Ursula Brekle

Nina Schenk Gräfin von Stauffenberg war als Ehefrau von Claus Schenk Graf von Stauffenberg, der Schlüsselfigur im Widerstand gegen Hitler, von Anfang an in die Widerstandspläne ihres Mannes einbezogen. Sie bewies Mut und Stärke, obwohl sie nach der Ermordung ihres Mannes im Gefängnis und im KZ leben musste. Auch durch den Verlust von Angehö-rigen durchlebte sie eine leidvolle Zeit. Nach dem Attentat auf Hitler am 20. Juli 1944 drohte Himmler:
„Die Familie Stauffenberg wird ausgelöscht bis ins letzte Glied.“
Vor Ihnen liegt die spannungsreiche Geschichte, die beweist, dass es Himmler nicht gelungen ist, die Drohung wahrzumachen. Die jüngste Tochter von fünf Geschwistern Konstanze wurde noch während der mütterlichen Haft geboren. Sie berichtete vom 90. Geburtstag ihrer Mutter Nina, auf dem über 40 Nachkommen zusammengekommen waren. Die Nationalsozialisten haben trotz Hinrichtungen und perfider Sippenhaft nicht gewonnen.

Günther, Anton

Günther, Anton

Der Dichter und Sänger des Erzgebirges wurde am 05. Juni 1876 in Gottesgab (tschech. Bozi Dar) geboren. Schon sehr jung trat er mit seinem Vater als heimatverbundener Sänger auf und begleitete seine Lieder mit der Gitarre. 1895 schrieb er sein erstes Lied "Drham is drham", das sehr bekannt wurde. Er ließ es, wie später seine anderen Lieder, auf  Postkarten drucken und war damit der Erfinder der Liedpostkarte. Oft trug er seine Lieder zum "Guttsgewer Obnd" (Gottesgaber Abend) in Gottesgab vor. Dann folgten Auftritte im Fichtelberghaus, im Neuen Haus in Oberwiesenthal und in der Drecksschänke im böhmischen Breitenbach. Weitere Engagements führten ihn nach Berlin, Wien und Dresden. Seine Lieder wurden auf Schellack-Schallplatten aufgenommen. Diese verkauften sich ebenso gut wie die Liedpostkarten.

Zu seinem 60. Geburtstag erhielt er viele Ehrungen, Auszeichnungen und Glückwünsche. Er war nicht nur im Erzgebirge sehr populär geworden.

Am 29. April 1937 nahm er sich, krank geworden, das Leben.