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Unser Leseangebot

Weihnachten

Ein Fest der Familie und des Friedens

Florian Russi, Herbert Kihm (Hg.)

Alle Jahre wieder feiern wir das Weihnachtsfest im Kreise unserer Familie und lassen althergebrachte Traditionen in familiärer Atmosphäre aufleben. Doch wo hat das Fest seinen Ursprung, warum feiern wir Weihnachten und woher stammt der Christbaum?

Das liebevoll gestaltete Heftchen gibt Auskunft hierüber und enthält zudem eine kleine Sammlung der bekanntesten Weihnachtslieder. Des Weiteren Rezepte laden zum Kochen und Backen ein.

Die großen Luther - Ausstellungen 2017

Die großen Luther - Ausstellungen 2017

Dipl.-Päd. Ursula Brekle

"Meinen Deutschen bin ich geboren und ihnen will ich dienen."

Martin Luther, Brief an Nikolaus Gerbel, November 1521

...man muss nicht die Buchstaben in der lateinischen Sprache fragen, wie man soll Deutsch reden, wie diese Esel tun, sondern man muss die Mutter im Hause, die Kinder auf der Gassen, den gemeinen Mann auf dem Markt drum fragen und denselbigen auf das Maul sehen, wie sie reden, und darnach dolmetschen; da verstehen sie es denn und merken, daß man deutsch mit ihnen redet.“

Martin Luther: Sendbrief vom Dolmetschen

Der Reformation und ihrer Wirkungsgeschichte widmen sich ab April 2017 auch die großen, nationalen Sonderausstellungen in Deutschland:

Junker Jörg auf der Wartburg. Gemälde von Lucas Cranach d. Ä. (1472 –  1553).
Junker Jörg auf der Wartburg. Gemälde von Lucas Cranach d. Ä. (1472 – 1553).

Sonderausstellung "Luther und die Deutschen" | 4.5. bis 5.11.2017 |auf der Wartburg, nahe Eisenach

Luther als nationale deutsche Symbolfigur


Kurfürst Friedrich von Sachsen, genannt der Weise ließ den geächteten Martin Luther zu seinem Schutze am 4. Mai 1521 auf die Wartburg verbringen, wo er inkognito als „Junker Jörg“ bis zum 1. März 1522 blieb. Er übersetzte hier die Bibel. Auf den Tag genau 496 Jahre später öffnet auf der geschichtsträchtigen Wartburg die Ausstellung "Luther und die Deutschen". 300 Exponate illustrieren den Einfluss Luthers auf Geschichte, Gesellschaft, Bildung und Sprache. Darunter befinden sich u. a. Gemälde von Künstlern wie Lucas Cranach d. Ä., Lucas Cranach d. J. und Albrecht Dürer aus dem 16. Jahrhundert sowie modernere Arbeiten aus dem 19. und 20. Jahrhundert, wie von Caspar David Friedrich.

Das Sächsische Staatsarchiv steuert als Leihgabe die sogenannte "Bannandrohungsbulle" bei, ein handschriftliches Original der päpstlichen Urkunde gegen Martin Luther.

Weitere Informationen: "Luther und die Deutschen" auf der Wartburg

Luther verbrennt 1520 in Wittenberg die Bannandrohungsbulle.
Luther verbrennt 1520 in Wittenberg die Bannandrohungsbulle.

Ausstellung "Luther! 95 Schätze – 95 Menschen" | 13.5.2017 bis 5.11.2017 | Wittenberg

Wurzeln und Wirkung der Reformation


Im Zentrum dieser Sonderausstellung stehen die berühmten 95 Thesen Martin Luthers, die er an die Tür der Schlosskirche geschlagen haben soll. Sie waren der Auslöser der Reformation. Gezeigt wird die Sonderausstellung der Stiftung Luthergedenkstätten in Sachsen-Anhalt im Augusteum, dem Vordergebäude des Wittenberger Lutherhauses. Vorgestellt werden anhand persönlicher Gegenstände Luthers die Wurzeln der Reformation. Seine spätere Wirkungsgeschichte demonstrieren bekannte Personen unserer Zeitgeschichte.

Weitere Informationen: https://lutherstadt-wittenberg.de

Der Luthereffekt

500 Jahre Protestantismus in der Welt

Eine Ausstellung des Deutschen Historischen Museums im Martin-Gropius-Bau, Berlin, zeigt schon seit dem 12. April 2017 (Ende: 5. November 2017) eine Weltzeitreise, die durch fünf Jahrhunderte und über vier Kontinente führt. Als erste Ausstellung zeigt der "Luthereffekt" die Vielfalt und Wirkungsgeschichte, aber auch die Konfliktpotenziale des Protestantismus in der Welt. Welche Spuren hinterließ er in anderen Konfessionen und Religionen?

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 Museum der bildenden Künste, Leipzig - siehe Bildnachweis.
Museum der bildenden Künste, Leipzig - siehe Bildnachweis.

Das Museum der bildenden Künste Leipzig zeigt seinen "Raffael" vom 11.05. bis 06.08.2017


Der Leipziger Maler Michael Triegel hat zum 500. Reformationsjubiläum Pergament-Miniaturen zu ausgewählten Tischreden Martin Luthers gemalt. Das Museum der bildenden Künste zeigt diese in einer Kabinettausstellung.


Berühmt geworden ist Michael Triegel, seitdem ihn Papst Benedikt XVI. seinen Raffael nannte. Der Maler durfte den „deutschen“ Papst 2010 porträtieren. Triegel ist am 13. Dezember 1968 in Erfurt geboren und arbeitet als Maler, Zeichner und Grafiker in Leipzig.



Bildnachweis:

Die Abbildungen Martin Luthers sind aus Wikimedia Commons, sie sind gemeinfrei.

Foto des Museums der bildenden Künste, Leipzig: Gunnar Klack.