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Rimantas Kmita
Die Chroniken des Südviertels
Roman
Aus dem Litauischen von Markus Roduner

Eine Geschichte über die Zeit und die Kinder des wilden Kapitalismus

Mit seinem Debütroman setzt Rimantas Kmita seiner Heimatstadt Šiauliai und den 1990er Jahren ein literarisches Denkmal. Geschrieben in der Umgangssprache der nordlitauischen Stadt jener Zeit, voller Slang- und Schimpfwörter, erzählt er die Geschichte des jungen Rimants aus dem Südviertel in der wilden Periode kurz nach der Wiedererlangung der Unabhängigkeit Litauens.

Lachse in Chemnitz

Lachse in Chemnitz

Henner Kotte

Lachs satt

Und so hätten die Knechte beim Mahle gesessen und sich beschwert: „Meister, jeden Tag Lachs hält der stärkste Geselle nicht aus!“ Das Einzugsgebiet der Chemnitz galt einst als wichtigstes Lachsgebiet Sachsens. Was heute Delikatesse, stand ehedem auch auf armer Leute Tisch. 1947 sah man den Letzten seiner Art hier im Gewässer. Dann galt der Lachs vor Ort als ausgestorben. Seit 1994 versucht „das Programm zur Wiederansiedlung des Atlantiklachses“, den Fisch wieder schwimmen zu lassen. 400.000 schwedische Fischeier brütet man dafür hier aus. Dann setzt man sie in die Chemnitz, Mulde, Nebenflüsse. 1998 kehrte der Erste zum Laichen in die Heimat zurück.

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Textquelle

Kotte, Henner: Chemnitz: Die 99 besonderen Seiten der Stadt, Halle: Mitteldeutscher Verlag, 2017.


Bildquelle

Vorschaubild: Chemnitzfluss bei Schweizerthal, 2016, Urheber: Aagnverglaser via Wikimedia Commons CC BY-SA 4.0.

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