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Rüdiger Fikentscher

Deutschland und anderswo
Reiseerlebnisse im 19. Jahrhundert

»Wenn jemand eine Reise tut, so kann er was erzählen«, dichtete einst Matthias Claudius. Wie recht er damit hatte, zeigt sich in den im Buch versammelten Originalberichten aus Tagebüchern und Briefen von Mitgliedern einer besonders reisefreudigen Familie über fünf Generationen. Sie reisten geschäftlich, wegen der Wissenschaft, um Bildung zu erwerben und persönliche Verbindungen zu stärken. Auf jeden Fall individuell, doch kaum, um sich zu erholen. Weder arm noch reich wanderten oder fuhren sie durch Deutschland, Österreich, Frankreich und England, kamen sogar nach Übersee.

Wegkreuze der alten

Wegkreuze der alten "Via Regia"

Almut Philipp

„Begegnungen“ am Wegesrand

Im Umfeld der alten „Via Regia“, der mittelalterlichen Handelsstraße, fallen zumeist steinerne Kreuze oder Bildstöcke mit christlicher Symbolik auf. In der katholisch-sorbischen Lausitz sieht man sie an Wegkreuzungen, auf freiem Feld, in Vorgärten oder am Straßenrand. Sie stammen meist aus dem 17. bis 20. Jahrhundert und waren wichtige Wegmarkierungen. In der Karwoche ist es sorbischer Brauch, sie mit Kerzen und Blumen zu schmücken. Am Karfreitag und Karsamstag gibt es das Klappern, statt dem Kirchenglockenläuten gehen Jungen mit Holzklappern durchs Dorf und beten das Ave-Maria an den Wegkreuzen.

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Textquelle:

Philipp, Almut: Die Lausitz - die 99 besonderen Seiten der Region: Halle: Mitteldeutscher Verlag, 2018.

Bildquelle:

Almut Philipp.

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