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Martin Kulinna
Feste – Festivals
Riten und Wallfahrten/Rituals and Pilgrimages
Bildband
Mit Texten von André Meier

Berührende, atmosphärisch dichte Schwarz-Weiß-Aufnahmen

Unsere Welt verliert rasant an Diversität. Multinationale Konzerne besetzen die Innenstädte und verwandeln sie in uniforme Einkaufs- und Vergnügungszonen. Und auch der Einzelne selbst hat sich längst diesem Egalisierungsgebot unterworfen. Martin Kulinna weiß, dass dieser Marsch in die Monotonie kaum zu stoppen ist. Aber gerade deshalb bereist er mit seiner Kamera beharrlich jene Orte, an denen kulturelle Vielfalt nicht nur behauptet, sondern auch tatsächlich gelebt wird. Seine Bilder zeigen uns Menschen, die sich gegen den globalen Trend stemmen, die an den Ritualen und Bräuchen ihrer Ahnen festhalten und sich mit ihren Kostümen, Tänzen und Gesängen stolz als eigenständige Wertegemeinschaft behaupten. Unter anderem werden Feste und Rituale in Bulgarien, Deutschland, Kuba, Litauen, Malta, Peru, Rumänien, Spanien und Teneriffa thematisiert.

Unser Leseangebot
Hotel Chemnitzer Hof

Hotel Chemnitzer Hof

Henner Kotte

Vor und nach dem Funkturm, Berlin

„… dem erfolgreichen Architekten, der in seinen Werken die Forderungen der Gegenwart auf der Grundlage überlieferter deutscher Baukunst erfüllt“, würdigte die TU Dresden Heinrich Straumer und verlieh dem Architekten die Ehrendoktorwürde. Der Chemnitzer „ge­hörte bis Ende der zwan­zi­ger Jahre zu den füh­ren­den Ar­chi­tek­ten der ge­mä­ßig­ten Mo­derne. Zwi­schen Tra­di­tion und In­no­va­tion ver­mit­telnd, ent­wi­ckelte er ein brei­tes Spek­trum un­ter­schied­lichs­ter Bau­auf­ga­ben. Sein be­kann­tes­tes Werk ist der Ber­li­ner Funk­turm“, Zeichen technischer Innovation und des Freien Senders Berlin. Auch seiner Heimatstadt Chemnitz hat Heinrich Straumer Häuser hinterlassen, die sie bis heute prägen.

An Stelle der alten Börse eröffnete 1924 die Dresdner Bank (jetzt Sparkasse). „Dezent klassisch entworfen und solide ausgeführt. Auf einem Gesims stehende Figuren sollen Handel, Fruchtbarkeit, Arbeit und dergleichen symbolisieren. Hellgrünlicher Chloritschiefer der Außenwände macht das Gebäude mit Eingang nach Art déco zum unikaten Schatzkästl.“ Ehrengäste der Stadt, Berühmte, Stars, Politiker schlafen, wenn sie die Stadt besuchen, im Hotel Chemnitzer Hof. Zwar hatte Straumer den Wettbewerb für das Industriehotel nicht gewonnen, doch erhielt er den Ausführungsauftrag einer „anheimelnden Melange“. Im Oktober 1930 eröffnete an „Chemnitz’ schönstem Platz“ ein Hotel im Bauhausstil und „großartiger Architektur in Marmor, Sandstein und Messing“. Nunmehr zum 4-Sterne-Superior-Haus renoviert, gewährt es noch immer Gastlichkeit und besten Blick.

Adresse und Kontakt

Theaterplatz 4

09111 Chemnitz

Tel.: 0371 / 6840

https://www.chemnitzer-hof.de/


Weitere Adressen

Sparkasse Chemnitz

Johannesplatz 10

09111 Chemnitz

Tel.: 0371 / 9955110

*****

Textquelle

Kotte, Henner: Chemnitz: Die 99 besonderen Seiten der Stadt, Halle: Mitteldeutscher Verlag, 2017.


Bildquelle

Vorschaubild: Chemnitzer Hof vom Theaterplatz, 2010, Urheber. AndreasPraefcke via Wikimedia Commons CC BY-SA 3.0.

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09111 Chemnitz

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