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Rüdiger Fikentscher

Deutschland und anderswo
Reiseerlebnisse im 19. Jahrhundert

»Wenn jemand eine Reise tut, so kann er was erzählen«, dichtete einst Matthias Claudius. Wie recht er damit hatte, zeigt sich in den im Buch versammelten Originalberichten aus Tagebüchern und Briefen von Mitgliedern einer besonders reisefreudigen Familie über fünf Generationen. Sie reisten geschäftlich, wegen der Wissenschaft, um Bildung zu erwerben und persönliche Verbindungen zu stärken. Auf jeden Fall individuell, doch kaum, um sich zu erholen. Weder arm noch reich wanderten oder fuhren sie durch Deutschland, Österreich, Frankreich und England, kamen sogar nach Übersee.

Jacobikirche Chemnitz

Jacobikirche Chemnitz

Henner Kotte

Venite ad me omnes

Bürgermeister und Tuchmacher Caspar Deulich ward am 18. Dezember 1562 ein Sohn geboren, den er Philipp taufte. Sicher ist: Philipp studierte auch in Leipzig, bevor er als Kantor am Fürstlichen Pädagogium Stettin in Stellung trat. Verantwortlich war Philipp Dulucius für die Musik bei Hofe, der Marienkirche und der Bildung von Gymnasiasten. Er „hat 232 kunstvolle und klangschöne Motetten komponiert, die zu seinen Lebzeiten europaweite Verbreitung gefunden hatten, heute aber auf eine Wiederbelebung warten“. Die Stadt gedenkt ihrem Sohn mit einer Tafel an der Jacobikirche: „Kommet her zu mir alle, die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch erquicken.

Adresse und Kontakt

Jakobikirchplatz 1

09111 Chemnitz

Tel.: 0371 / 6761912

https://jakobikreuz.de/

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Textquelle

Kotte, Henner: Chemnitz: Die 99 besonderen Seiten der Stadt, Halle: Mitteldeutscher Verlag, 2017.


Bildquelle

Vorschaubild: 13430-Chemnitz-1911-Portal der Jakobikirche-Brück & Sohn Kunstverlag, 1911, Urheber: Brück & Sohn Kunstverlag Meißen via Wikimedia Commons CC0.

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