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Kennst du Gotthold Ephraim Lessing?
vorgestellt von Jürgen Krätzer

Jürgen Krätzer eröffnet uns eine neue Sicht auf den Autor. Lessing entpuppt sich als schulverdrossener Aufrührer, als Student in „schlechter Gesellschaft" und als leidenschaftlicher Glücksspieler, der sich von Job zu Job hangelt. Bewusst stellte er sich gegen die damaligen Erwartungen und prangerte die Scheuklappen der Gesellschaft an. Krätzer zeigt dies anhand unkonventioneller Fabeln und Gedichte, seiner Kritiken und Briefe. Zugleich setzt er sich mit Lessings neuartiger Theatertheorie und den aufklärerischen Werten in seinen Dramen auseinander. Dabei gelingt es ihm aufzuzeigen, wie relevant und modern deren Themen noch heute sind.

Voltaire  und sein Sarkasmus

Voltaire und sein Sarkasmus

Jean-Michel Moreau 1846: Voltaire
Jean-Michel Moreau 1846: Voltaire

Voltaire war zu seinen Lebzeiten mit seinen Dramen berühmt geworden. Die Nachwelt urteilte anders. Umschwärmt von Bewunderen fragte einer: „Wie zufrieden müssen sie doch mit Ihre Werken sein!" Voltaire antwortete lakonisch: „Keineswegs. Ich bin wie der Ehemann einer Dirne, an der sich alle erfreuen, nur er selbst nicht."

 

Im Februar 1778 verließ Voltaire sein Landgut in Ferney, um in Paris der Uraufführung seines Theaterstückes Irène beizuwohnen. Er besuchte Freunde. „Seht", sagte er, „ich habe meinen Todeskampf unterbrochen, um euch noch einmal zu umarmen."
Und er starb am 30. Mai 1778.

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