Sachsen Lese

Gehe zu Navigation | Seiteninhalt
www.sachsen-lese.de
Unser Leseangebot

Roland Opitz
Kennst du Fjodor Dostojewski?

Das Leben Dostojewskis glich einer Achterbahnfahrt: stetig pendelnd zwischen Verehrung und Verachtung, zwischen Erfolg, Spielsucht und Geldnot. Mit 28 Jahren wurde er wegen revolutionärer Gedanken des Hochverrats angeklagt und zum Tode verurteilt, landet dann aber im sibirischen Arbeitslager.
Er gilt als Psychologe unter den Schriftstellern, derjenige der hinab schauen kann in die Abgründe der menschlichen Seele. Diese Biografie ist gespickt mit Auszügen aus seinen Meisterwerken sowie mit einigen seiner Briefe, die einen offenherzigen Menschen zeigen.

Jdalienreese

Jdalienreese

Lene Voigt

Das kleine Gedicht stammt aus Lene Voigts Buch »Mir Sachsen - Lauter gleenes Zeich zum Vortragen« (II), das sie im Verlag A. Bergmann 1928 veröffentlichte.
In der
Sächsische Staatszeitung vom 16. Dezember 1930 erschien dazu folgende Einschätzung:

"Lene Voigt kann neben Hans Reimann bestehen. Sie ist eine kleine Meisterin der sächsischen Schnurre; sie verfügt über einen angeborenen Mutterwitz, der niemals gequält, immer schlagend ist...Sehr gut beobachtet sind die Dinge, die ein Stück Leipziger Kleinbürgerwelt famos charakterisieren."

Besser können wir es heute nicht sagen.

                                                                                                                                       Ursula Brekle

Gott erschafft Adam von Michelangelo (1475-1564)
Gott erschafft Adam von Michelangelo (1475-1564)

 

Meier'sch waren in Jdalien

Jn der scheen Ferienzeid,

Unn berichden ganz begeisterd

Nu von all der Herrlichgeid .

,,Nee, das Land !« sahchd de Frau Meier,

»So was Scheenes wie das Rom

Gibb's, weeß Gnebbchen, nich in Sachsen,

Mer leeft rum dord wie im Droom!«

Da sahchd ihre Freindin Gunze:

»Mir war'n ooch dort, ja, 's is scheen!

Habd'r denn ooch de Gabelle,

De Sixdinische gesehn ?« -

,,Ei, ja freilich !« sahchd de Meiern,

»Mir war'n dord, mei Mann unn ich,

Awer schade, an den Dahche

Schbielde de Gabelle nich l«

Weitere Beiträge dieser Rubrik

Weihnachtslied
von Theodor Storm
MEHR
Ostern
von Joseph Freiher von Eichendorff
MEHR
Herbst
von Rainer Maria Rilke
MEHR
Anzeige:
Unsere Website benutzt Cookies. Durch die weitere Nutzung unserer Inhalte stimmen Sie der Verwendung zu. Akzeptieren Weitere Informationen