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Strandgut
Ein Inseltagebuch

Berndt Seite

Die Ostsee ist ein Sehnsuchtsort, an dem man seine Gedanken mit dem Meer schweifen lassen kann. Beim Anblick der Wellenbewegungen kommen Erinnerinerungen an das Auf und Ab des Lebens auf. In eindrucks- und stimmungsvollen Bildern beschreibt Berndt Seite in seinem Tagebuch philosophische Reflexionen in Rückblick auf sein privates und poltisches Leben. Das raue und derbe Klima der Ostsee, die verschiedenen Jahreszeiten am Meer haben dabei ihren ganz eigenen Charme und helfen ihm, alte Dinge abzustreifen und wieder zu sich selbst zu finden.

Jdalienreese

Jdalienreese

Lene Voigt

Das kleine Gedicht stammt aus Lene Voigts Buch »Mir Sachsen - Lauter gleenes Zeich zum Vortragen« (II), das sie im Verlag A. Bergmann 1928 veröffentlichte.
In der
Sächsische Staatszeitung vom 16. Dezember 1930 erschien dazu folgende Einschätzung:

"Lene Voigt kann neben Hans Reimann bestehen. Sie ist eine kleine Meisterin der sächsischen Schnurre; sie verfügt über einen angeborenen Mutterwitz, der niemals gequält, immer schlagend ist...Sehr gut beobachtet sind die Dinge, die ein Stück Leipziger Kleinbürgerwelt famos charakterisieren."

Besser können wir es heute nicht sagen.

                                                                                                                                       Ursula Brekle

Gott erschafft Adam von Michelangelo (1475-1564)
Gott erschafft Adam von Michelangelo (1475-1564)

 

Meier'sch waren in Jdalien

Jn der scheen Ferienzeid,

Unn berichden ganz begeisterd

Nu von all der Herrlichgeid .

,,Nee, das Land !« sahchd de Frau Meier,

»So was Scheenes wie das Rom

Gibb's, weeß Gnebbchen, nich in Sachsen,

Mer leeft rum dord wie im Droom!«

Da sahchd ihre Freindin Gunze:

»Mir war'n ooch dort, ja, 's is scheen!

Habd'r denn ooch de Gabelle,

De Sixdinische gesehn ?« -

,,Ei, ja freilich !« sahchd de Meiern,

»Mir war'n dord, mei Mann unn ich,

Awer schade, an den Dahche

Schbielde de Gabelle nich l«

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