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London kommt!

Pückler und Fontane in England

Klaus-Werner Haupt

Hardcover, 140 Seiten, 2019

Im Herbst 1826 reist Hermann Fürst von Pückler-Muskau erneut auf die Britischen Inseln, denn er ist auf der Suche nach einer vermögenden Braut. Aus der Glücksjagd wird eine Parkjagd, in deren Folge die Landschaftsgärten von Muskau und Branitz entstehen. Auch die Bewunderung für die feine englische Gesellschaft wird den Fürsten zeitlebens begleiten.

Theodor Fontane kommt zunächst als Tourist nach London, 1852 als freischaffender Feuilletonist, 1855 im Auftrag der preußischen Regierung. Seine journalistische Tätigkeit ist weitgehend unbekannt, doch sie bietet ein weites Feld für seine späteren Romane.

Die vorliegende Studie verbindet auf kurzweilige Art Biografisches mit Zeitgeschehen. Die Erlebnisse der beiden Protagonisten sind von überraschender Aktualität.

Sächsischer Sauerbraten

Sächsischer Sauerbraten

Zutaten

1 kg Rindfleisch aus der Hüfte

30 g Speck in Streifen

1 Wurzelwerk

Butterschmalz zum Anbraten

2 Knoblauchzehen

Pfeffer, Salz

 

Für die Beize:

200 ml Wasser

½ Liter Schwarzbier (oder Malzbier)

4 Lorbeerblätter

5 Pimentkörner

8 schwarze Pefferkörner 

4 Nelken, Salz

2 Zwiebeln

120 ml Kräuteressig

Für die Soße:

Echten Pulsnitzer Speisekuchen (Soßenkuchen) oder Schwarzbrotrinde

1 Becher Saure Sahne ( 200 g) oder 1 Becher Schmand

Das Wasser aufkochen, den Kräuteressig und das Salz dazugeben, mit der gewürfelten Zwiebel sowie den Lorbeerblättern, mit Piment, Pfefferkörnern und Nelken aufkochen, dann erkalten lassen. In eine große Schüssel schütten und 1/2 l Schwarzbier dazu gießen.

Das Rind?eisch waschen, mit Küchenpapier trocken tupfen, mit den Speckstreifen spicken, das Fleisch in die Essig-Bier-Beize geben und abgedeckt 3-4 Tage im Kühlschrank ziehen lassen. In dieser Zeit mehrfach wenden.

Butterschmalz im Bräter erhitzen, das Fleisch aus der Beize nehmen und gut trockentupfen. Zunächst nur mit Salz einreiben, dann in dem heißen Fett ringsum scharf anbraten. Wenn der Braten eine schöne braune Oberfläche hat, mit dem Sud mehrfach übergießen, so entsteht eine dunkle Soße. Das Fleisch herausnehmen und mit Pfeffer würzen. Das geputzte und gewürfelte Wurzelwerk im Bratensatz anrösten, dann zwei ungeschälte zerdrückte Knoblauchzehen dazugeben. Die Essig-Bier-Beize durch ein Sieb geben und damit den Bratensatz ablöschen, reduzieren lassen . Den Braten in den heißen Fond geben und in der Backröhre bei 180° (Umluft 160°) ca. 1 bis 1 1/2 Stunde schmoren lassen. Den mürben Braten aus dem Bräter nehmen und warm stellen. Den heißen Fond nochmals durch ein Sieb streichen und aufkochen lassen. Zum Sämen und für den Geschmack wird entweder echter Pulsnitzer Speisekuchen oder altbackene Schwarzbrotrinde hinzugegeben. Zuletzt die kalte saure Sahne oder den Schmand kräftig einrühren.

Den Sauerbraten serviert man mit grünen Klößen oder Knödel. Dazu gibt man Apfelrotkohl.

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