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Familie Stauffenberg: Hitlers Rache

Ursula Brekle

Nina Schenk Gräfin von Stauffenberg war als Ehefrau von Claus Schenk Graf von Stauffenberg, der Schlüsselfigur im Widerstand gegen Hitler, von Anfang an in die Widerstandspläne ihres Mannes einbezogen. Sie bewies Mut und Stärke, obwohl sie nach der Ermordung ihres Mannes im Gefängnis und im KZ leben musste. Auch durch den Verlust von Angehö-rigen durchlebte sie eine leidvolle Zeit. Nach dem Attentat auf Hitler am 20. Juli 1944 drohte Himmler:
„Die Familie Stauffenberg wird ausgelöscht bis ins letzte Glied.“
Vor Ihnen liegt die spannungsreiche Geschichte, die beweist, dass es Himmler nicht gelungen ist, die Drohung wahrzumachen. Die jüngste Tochter von fünf Geschwistern Konstanze wurde noch während der mütterlichen Haft geboren. Sie berichtete vom 90. Geburtstag ihrer Mutter Nina, auf dem über 40 Nachkommen zusammengekommen waren. Die Nationalsozialisten haben trotz Hinrichtungen und perfider Sippenhaft nicht gewonnen.

Flegel, Andreas

Flegel, Andreas

Der Autor wurde 1959 in Eilenburg geboren, erlernte den Beruf eines Archivassistenten und wechselte 1979 in die Museumsbranche. Von 1983 bis 1987 studierte er Museologie in Leipzig. Seit 1990 leitet er das Eilenburger Stadtmuseum. Er ist Autor bzw. Co-Autor mehrerer regionalgeschichtlicher Bücher und zahlreicher Beiträge in Fachzeitschriften, verschiedener Periodika, usw. In seiner jüngsten Publikation beschäftige er sich mit einem seiner Steckenpferde – den historischen Stadtansichten. Es entstand ein umfangreicher Katalog aller ermittelten Stadtdarstellungen seiner Heimatstadt vom 16. bis 19. Jahrhundert. Mit dem Buch „Eilenburg April 1945“ gehörte das kleine Autorenkollektiv mit Andreas Flegel zu den Preisträgern des mitteldeutschen Historikerpreises Ur-Krostitzer Jahresring.

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