Sachsen Lese

Gehe zu Navigation | Seiteninhalt
www.sachsen-lese.de
Unser Leseangebot

Hans-Jürgen Malles
Kennst du Friedrich Hölderlin?

Seine Werke gehört neben denen Goethes und Schillers zu den bedeutendsten der deutschen Klassik, auch wenn sein Leben im Wahnsinn endete. Eine Hinführung zum Verständnis von Hölderlins Persönlichkeit und Werk bietet Deutschlehrer Malles hier. Der Leser erhält Einblicke in ein facettenreiches Leben voller Höhen und Tiefen und darf teilhaben an Hölderlins Begeisterung für die Französische Revolution und die griechische Antike. Auch die Liebe zu Susette Gontard soll nicht unerwähnt bleiben.

Zur Tradition der Hubertusjagd im Sächsischen Forstamt

Zur Tradition der Hubertusjagd im Sächsischen Forstamt

Udo Nebel

Strecke legen nach der Jagd
Strecke legen nach der Jagd

Anfang der neunziger Jahre wurde im Forstamt Doberschütz der Gedanke geboren, gemeinsam mit Pfarrer Wolfgang Krauß, die Hubertusjagd mit einer Hubertusfeier in der Kirche zu Doberschütz zu beginnen. Erstmals war es 1992 so weit. Die Kirche war überfüllt. Die Jagdhornbläser Wöllnau-Battaune e.V. und der Kirchenchor unterstützten Pfarrer Krauß beim Gottesdienst vor der Hubertusjagd. Es gelang Pfarrer Krauß an diesem Tage nachhaltig, Akzente für das jagdliche Verhalten zu setzen. Die gute Resonanz in der anwesenden Jägerschaft veranlasste das Forstamt Doberschütz, diese Form der Durchführung der Hubertusjagd beizubehalten und weiter zu entwickeln.

Auf Grund der Versetzung von Pfarrer Krauß übernahm Pfarrer Ullrich Schade, selbst ein Jäger, die Weiterführung der Hubertusmesse. Zu der nun schon Tradition gewordenen Jagd um den 3. November* herum treffen sich regelmäßig Jägerinnen und Jäger aus unserer Region, aber auch Gäste aus anderen Bundesländern und aus Österreich. Der Jagdhornbläserchor Wöllnau-Battaune e.V. begleitet seit Beginn der Hubertusjagd die gesamte Jagd.

Neben der Mitgestaltung des Gottesdienstes wird die Eröffnung und die Beendigung der Jagd zu einer abgerundeten feierlichen Veranstaltung. Für ca. 130 Jäger und 60 Jagdhelfer unserer Region ist die Hubertusjagd zu einem festen Bestandteil der jagdlichen Planung geworden. Die Strecke ist dabei ein erstrebenswertes Ziel, aber nicht alles. Einkehr und Besinnung auf die Ethik der Jagd sollen durch diese Jagdtradition erhalten und an künftige Generationen weiter gegeben werden.

* Jahrestag des Heiligen Hubertus - Schutzpatron der Jäger, vergleiche dazu das Kopfbild

Weitere Beiträge dieser Rubrik

Terror in Paris: La Marseillaise
von Claude Joseph Rouget de Lisle
MEHR
Das Spiel mit dem Stress!
von Dr. Sandra Döring
MEHR