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Mitgelaufen

Christoph Werner

Das Buch „Mitgelaufen“ ist nicht wie andere Bücher über das Leben in der DDR. Hier liegt nicht der Fokus auf Mangelwirtschaft, einer allmächtigen Partei und der Staatssicherheit. Der Autor ist auch kein Opfer des Regimes, dem schreckliches widerfahren ist. Er gehört zu der großen Masse derjenigen, die sich als Rädchen im Mechanismus der DDR-Diktatur gedreht haben. Christoph Werner bricht mit seinem Buch das Schweigen der Mitläufer. Er stellt sich seiner eigenen Vergangenheit und dem Wissen, dass er selbst durch seine Zurückhaltung oder auch lautstarke Zustimmung das alte System lange am Leben erhalten hat. Jahrzehnte nach dem Mauerfall eröffnet er damit vor allem der heranwachsenden Generation, welche die DDR nur noch vom Hörensagen kennt, einen ganz neuen Blickwinkel auf ihre Geschichte.

Ohne Anklage und ohne den Versuch der Rechtfertigung wagt er eine kritische Betrachtung aus dem eigenen Erleben und gewährt Einblicke in eine vergangene Zeit.
Möge der Leser nicht mit dem Zeigefinger auf ihn zeigen, sondern sich fragen, wie oft er heute selbst dem Mainstream folgt oder mutig zu sich selbst und seiner Meinung steht.

Einleitung zu Kriegsspuren in der Dübener Heide

Einleitung zu Kriegsspuren in der Dübener Heide

Lutz Fritzsche

Der Kriegsgott
Der Kriegsgott

Unsere Stadt Bad Düben ist in diesem Jahr 1035 Jahre alt geworden. Aber wie schon der Militärhistoriker und Theoretiker Carl von Clausewitz schrieb: "Die Geschichte der Menschheit ist die Geschichte von Kriegen". Das trifft auch auf unsere Stadt zu. Da Düben an einer alten Heer - und Handelsstraße (der heutigen B2), welche Norditalien mit der Ostsee verbindet, liegt, so verwundert es nicht, dass in den letzten 1000 Jahren wir immer wieder direkt oder indirekt mit Krieg und seinen Spuren konfrontiert waren. So ist es nicht merkwürdig, dass wir in Bad Düben natürlich sehr viele Kriegsspuren finden. Voraussetzung ist, sich mit der Geschichte von Bad Düben gründlich zu befassen und das wollen wir auf unserer Kriegsspurensuche tun.

Es soll beschrieben werden, was andere erlebten oder hörten und in jenen schweren Zeiten zu Papier brachten.

Und indem wir lesen, wollen wir auch gedenken, um dann darüber nachzudenken. Wir hoffen, dass alle zu dem gleichen Ergebnis kommen, welches da lautet: “ Nie wieder Krieg “.

Beginnen wir mit den Plünderungen unserer Stadt 1806 nach der Besetzung durch die französischen Truppen infolge der verlorenen Doppelschlacht von Jena und Auerstedt am 14. Oktober 1806. Diese Ereignisse fanden vor 210 Jahren statt.

Wir setzen diese Artikelserie mit folgenden Themen fort:

- Die Dübener Heide im 30jährigen Krieg

- Die Oktobertage 1813

- Bad Düben am 24. April 1945

- Die nächste Generation begegnet sich

Bildnachweis

Der Kriegsgott: So-called “Ludovisi Ares”. Pentelic marble, Roman copy after a Greek original from ca. 320 BC. Some restorations in Cararra marble by Gianlorenzo Bernini, 1622.

Kopfbild: Das Wappen von Bad Düben. Überarbeitung und Umwandlung in das PNG-Format durch Alma

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