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"... mein Leben, das allerqualvollste, das ein Mensch je geführt hat." So schrieb Heinrich von Kleist an eine seinem Herzen nahe stehende Verwandte wenige Stunden, bevor er sich mit seiner Todesgefährtin am Wannsee erschoss.

D'r Schwammagieher

D'r Schwammagieher

Anton Günther

Ende Juli 2017 versinkt Deutschland im Dauerregen. Eine gute Zeit für die Pilzsammler. Besonders im Erzgebirge wachsen "da Schwamma" prächtig. Ein Thema, das Anton Günther bereits im Jahre 1898 in seiner bekannten Liedpostkarte III behandelte:

Ich gieh' en da Schwamma

Früh wenn d'r Toch grät,

Wenn de Vögl schü' senga

Gieh' ich über d'r Had'.


On komm ich en Wald nei

Bi' ich wie drham

Mich kennt a jed's Flackl,

Ich kenn jed'n Bam.


Ofn erschte'n Blick sah' ich's

An Fichtl schuh' a'

Eb onter de Est wu

A Pilzl schtieh kä'.


Su laf ich en Wald 'rem

Bergauf un' bergo.

On' such' a su lang.

Bis ich's Sackl vull ha'.


Wie schü' is' en Wenter,

Hot mer Schwamma en Haus

Do macht mer ena Supp'.

Oder Schwammasoß draus.


Ich bi 'a Schwammagieher

On bleib' a' drbei.

Ich gieh' en da Schwamma,

Su lang' Schwamma sei.

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