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Goethe hat ihn bewundert

Goethes Begegnungen mit Felix Mendelssohn Bartholdy.

Horst Nalewski

Der Musikkenner und international geachtete Literaturwissenschaftler Horst Nalewski erzählt anhand fünf ausgewählter Beispiele von dem außergewöhnlichen Aufeinandertreffen und Zusammenwirken zweier Künstler. Eine CD mit den Musikstücken liegt diesem Büchlein bei.

Schläsches Himmelreich mit Kließla

Schläsches Himmelreich mit Kließla

Dipl.-Päd. Ursula Brekle

Das auf Backobst (Dörrobst) und Fleisch basierende Gericht ist schlechthin das traditionelle Gericht aus der schlesischen Küche. Es wird heute in Restaurants und Cafés im niederschlesischen Raum des Landkreises Görlitz angeboten. Das Backobst wird auf polnischen und sächsischen Märkten vertrieben. Die Zubereitung am häuslichen Herd ist simpel.


Für das Fleischgericht:

500 g Kassler (Nackenstück ohne Knochen) oder Rauchfleisch vom Schweinebauch

500 g Trockenfrüchte gemischt (Pflaumen, Äpfel, Birnen, Aprikosen, Rosinen)

1 Stange Zimt

300 ml Fleischbrühe

Geklärte Butter (Butaris), Butter oder Öl zum Anbraten und für die Mehlschwitze

etwas Mehl

Salz, Pfeffer – frisch gemahlen

Für die Kließla:

500 g gekochte Kartoffeln (weich kochend - vom Vortag)

1 großes Ei (2 kleine)

Mehl

Salz, etwas Muskat

Zubereitung

Das gewaschene Backobst wird mit der Zimtstange in Wasser eingeweicht, möglichst über Nacht, jedoch genügen auch Stunden.
1 EL geklärte Butter in einem Topf erhitzen. Kasseler darin anbraten. Das eingeweichte Backobst mit der Brühe incl. Zimtstange dazugeben, mit Salz und Pfeffer würzen. Kasseler ca. 1,5 Stunden köcheln lassen. Achtung: Rauchfleisch nicht anbraten und nur 1 Stunde köcheln lassen. Aus 1/2 EL geklärter Butter und 1 EL Butter und 11/2 EL Mehl eine Mehlschwitze bereiten, mit der Brühe ablöschen. (Beschichtete Pfanne benutzen.) Mit Salz und Pfeffer abschmecken und mit dem in Scheiben geschnittenen Fleisch und dem Backobst vermengen.


Schlesische Klöße
Kartoffeln pellen, durchdrücken, das Ei, Salz und Muskat dazugeben und durchmengen. Evtl. etwas Mehl unterkneten. Daraus kleine Klöße formen, diese in fast kochendes Salzwasser geben, Hitze reduzieren, damit die Klöße nicht kochen. Die Klöße sind gar, wenn sie an die Oberfläche kommen und schwimmen.
Vor dem Servieren die Zimtstange herausnehmen, danach alles anrichten – siehe Foto.

Der schlesische Heimatdichter Ernst Schenke textete dazu das 6-strophige Kließla-Lied: Kließla, Kließla, Leibgerichte..., vertont von Gerhard Wilhelm.

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