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Wilfried Bütow
Kennst du Heinrich Heine?

Kunstfertig in vielen Genres, geht Heine souverän mit den Spielarten des Komischen um, erweist sich als ein Meister der Ironie und der Satire und weiß geistreich und witzig zu polemisieren.
Doch hatte er nicht nur Freunde. Erfahre mehr vom aufreibenden Leben Heines, wie er aus Deutschland fliehen musste, in Paris die Revolution von 1830 erlebte und den großen Goethe zu piesacken versuchte.


 

Grüß dich Gott mei Arzgeberch

Grüß dich Gott mei Arzgeberch

Anton Günther

Lieder u. Ged. in erzgeb. Mundart. Nr. 24. Melod. Text u. Zeichn. v. A. Günther, Gottesgab.


1. Trauta Lieder här ich wieder,
Hamlich en dr Mottersproch
On tief drenna en da Wälder
Klengt dos alta Rauschn noch.

Grüß dich Gott o du mei Arzgeberch,
Grüß dich Gott du grüner Wald,
O wie garn kehr ich ze der zerück,
Wu’s su hamlich klengt on schallt.

2. Deina Täler, deina Hüttn,
Deina Barch vull Wälder grü’
Konnt ich draußn en dr Fremd erscht
Racht begreif’n on verschtieh.

Refr. Grüß dich Gott u. s. w.

3. Der g’härt allis, meina Lieder
Aus dr Brust tief drenna raus,
Denn du host ja ’s schänsta Flackl,
Drub’n of’n Barch mei Vaterhaus

Refr. Grüß dich Gott u. s. w.

4. Is aa draußn en dr Fremd oft
Manichs noch su reich on schü,
Du bist mer doch noch viel liewer
Du allaa kast mich verschtieh.

Refr. Grüß dich Gott u. s. w.

Dieses Lied entstand 1903.

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