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Familie Stauffenberg: Hitlers Rache

Ursula Brekle

Nina Schenk Gräfin von Stauffenberg war als Ehefrau von Claus Schenk Graf von Stauffenberg, der Schlüsselfigur im Widerstand gegen Hitler, von Anfang an in die Widerstandspläne ihres Mannes einbezogen. Sie bewies Mut und Stärke, obwohl sie nach der Ermordung ihres Mannes im Gefängnis und im KZ leben musste. Auch durch den Verlust von Angehö-rigen durchlebte sie eine leidvolle Zeit. Nach dem Attentat auf Hitler am 20. Juli 1944 drohte Himmler:
„Die Familie Stauffenberg wird ausgelöscht bis ins letzte Glied.“
Vor Ihnen liegt die spannungsreiche Geschichte, die beweist, dass es Himmler nicht gelungen ist, die Drohung wahrzumachen. Die jüngste Tochter von fünf Geschwistern Konstanze wurde noch während der mütterlichen Haft geboren. Sie berichtete vom 90. Geburtstag ihrer Mutter Nina, auf dem über 40 Nachkommen zusammengekommen waren. Die Nationalsozialisten haben trotz Hinrichtungen und perfider Sippenhaft nicht gewonnen.

Schreyer, Max

Schreyer, Max

Grabmal von Max Schreyer auf dem Friedhof von Pulsnitz
Grabmal von Max Schreyer auf dem Friedhof von Pulsnitz

August Max Schreyer wurde 1845 in Johanngeorgenstadt geboren, er starb 1922 in Pulsnitz, wo er zuletzt bei seiner Tochter lebte.

Nach dem Abitur studierte er von 1866 bis 1873 an der Forstakademie in Tharandt. Zunächst war er Ratsförster der Stadt Zittau, dann arbeitete er als Revierförster auf den Golk bei Diesbar. 1887 kehrte Schreyer in seine geliebte Heimat, in das Erzgebirge zurück und wirkte als Oberförster in Grünhain. Am Ende seiner Laufbahn war er bis zu seiner Pensionierung als Oberförster in Gro0pöhla tätig.

Seit seiner Studienzeit dichtete er Schwänke und populärer Lieder sowie Gedichte in erzgebirgischer Mundart. Dazu gehören die Lieder Tschumperliedel, Da lusting Hammerschmiedsgselln, Do driebn un do draußn und De Schwamme. Auch der Schwank Dr Hammerlieb gehört dazu.

Berühmt geworden ist er durch das Lied Där Vuglbärbaam, das er vermutlich 1887 dichtete.

Deshalb wurde ihm auf seine Grabstätte, die heute unter Denkmalschutz steht, eine Vogelbeere gepflanzt.

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