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Die verlassene Schule bei Tschernobyl - Lost Place

Nic

Am 26. April 1986 kam es im Atomkraftwerk Tschernobyl zu einer der schlimmsten Nuklearkatastrophen. Die freigesetzte Radioaktivität entsprach dem zehnfachen der Atom-Bombe von Hiroshima 1945. Erst drei Tage später wurde die 3 km entfernte Stadt Prypjat evakuiert und alle Bürger mussten ab 14 Uhr "vorübergehend" ihren Wohnort verlassen. Seither ist die Mittelschule der Stadt verwaist.

30 Jahre Leerstand hinterlassen Ihre Spuren. Doch genau die machen den Ort sehenswert. Der Großteil der Mittelschule ist in einem unberührten Verfallszustand. Die Wände verlieren ihre Farbe, die alten Schulbücher erinnern an den einstigen Schulalltag. Das Heft zeigt Klassenräumen, Flure, die Turnhalle und die große Schulaula.

Das Heft bietet in der Mitte ein doppelseitiges Poster.

ISBN: 978-3-86397-121-2

Preis: 3,00 €

Moritzburger Festival ehrt Clara Schumann zum 200. Geburtstag

Moritzburger Festival ehrt Clara Schumann zum 200. Geburtstag

Dipl.-Päd. Ursula Brekle

Schloss Moritzburg in Sachsen. Urheber:Dr. Bernd Gross.
Schloss Moritzburg in Sachsen. Urheber:Dr. Bernd Gross.


Mit 21 Konzerten im Schloss Moritzburg und an ungewöhnlichen Orten, aufgeführt vom 4. bis 18. August, würdigt das Moritzburg-Festival für Kammermusik Clara Schumann zum 200. Geburtstag. Zu Gast sind Musikerinnen und Musiker aus aller Welt. Der künstlerische Leiter des Musikfestivals, Jan Vogler, sagte: „Ich bewundere die außergewöhnliche Kraft, Begabung und Kreativität, die Clara Schumann als Pianistin, Komponistin, Ehefrau und Mutter entfaltet hat.“ Der Cellist Jan Vogler hatte das Moritzburg-Festival 1993 zusammen mit seinem Bruder Kai Vogler (Geige) und Peter Bruns (Cello) gegründet.

 Robert und Clara Schumann Lithographie von Eduard Kaiser, 1847.
Robert und Clara Schumann Lithographie von Eduard Kaiser, 1847.

Das Moritzburg-Festival ist dabei Partner des Leipziger Festivals „Clara 19“, das Clara Schumann mit 170 Veranstaltungen ehrt. Das Ehepaar Clara und Robert Schumann lebten nach ihrer Leipziger Zeit ab Dezember 1844 knapp sechs Jahre in Dresden. In dieser Zeit war der Komponist Robert Schumann unermüdlich schöpferisch tätig. Etwa 1/3 seines Gesamtwerkes entstand in Dresden. Clara Schumann brachte am 4. Dezember 1845 das vollständige Klavierkonzert a-Moll zur Uraufführung, im Konzertsaal des Hotel de Saxe.

Sie schrieb nach der Uraufführung: „... wie reich an Erfindung, wie interessant vom Anfang bis zum Ende ist es, wie frisch und welch ein schönes zusammenhängendes Ganze!“

Heute wird dieses Klavierkonzert von allen namhaften Pianisten als Highlight in den großen Konzerthäusern der Welt gespielt.

In der langen Nacht der Kammermusik in der Moritzburger Kirche treten am 15. August Teilnehmer der Moritzburg Festival Akademie unter der künstlerischen Leitung der Violinistin Mira Wang auf. Sie hat sich einen hervorragenden Ruf erarbeitet. Von ihnen wird auch das musikalische Picknick am 11. August in Proschwitz gestaltet. Im Jahr 2019 waren fast 500 Bewerbungen aus aller Welt eingegangen. Durch ein international ausgeschriebenes Verfahren werden Musikstudent/innen aus aller Welt zur Teilnahme ausgewählt. Gemeinsam bilden sie das Moritzburg Festival Orchester. In diesem Jahr sind 37 junge Künstlerinnen und Künstler ausgewählt worden, die aus 16 Ländern kommen. Sie bilden das Festivalorchester und haben sich in einer Probenphase bewährt.

Das Eröffnungskonzert ist ausverkauft.

Weitere Informationen zum Programm und zu den Aufführungsorten: https://www.moritzburgfestival.de/festival-programm-tickets.html

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