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Rüdiger Fikentscher

Deutschland und anderswo
Reiseerlebnisse im 19. Jahrhundert

»Wenn jemand eine Reise tut, so kann er was erzählen«, dichtete einst Matthias Claudius. Wie recht er damit hatte, zeigt sich in den im Buch versammelten Originalberichten aus Tagebüchern und Briefen von Mitgliedern einer besonders reisefreudigen Familie über fünf Generationen. Sie reisten geschäftlich, wegen der Wissenschaft, um Bildung zu erwerben und persönliche Verbindungen zu stärken. Auf jeden Fall individuell, doch kaum, um sich zu erholen. Weder arm noch reich wanderten oder fuhren sie durch Deutschland, Österreich, Frankreich und England, kamen sogar nach Übersee.

Romantik in der Sächsischen Schweiz

Romantik in der Sächsischen Schweiz

Henner Kotte

Biblisch: „Wenn die Sonne aufgeht, erscheint sie als wunderbares Gebilde.“ Und seit je fasziniert es Menschen, dieser Lichterscheinung zuzusehen. Morgensonne überm Meer, hinterm Feld. Morgensonne ist Romantik. Auch in der Sächsischen Schweiz. Wer in den späten Augusttagen früh vor fünfe aus dem Bette findet, wird die Natur in schönster Form erleben: Morgennebel zieht zwischen den Schluchten. Diesiger Himmel wird sonnenklar. Berge in Silhouette. Menschen davor. Liebespaare fassen sich an den Händen. Des Gebirges beeindruckendster Anblick bietet sich zu dieser Zeit am Pfaffenstein. „Was aber hilft aller Sonnenaufgang, wenn wir nicht aufstehen!“

*****

Textquelle:

Kotte, Henner: Sächsische Schweiz: Die 99 besonderen Seiten der Region Halle: Mitteldeutscher Verlag, 2016.

Bildquelle:

Elbsandsteingebirge - Blick vom Gohrisch auf Papstein mit Hunskirche, 2016, Urheber: s.melzig via Wikimedia Commons CC BY-SA 4.0.

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