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Werkleitz Gesellschaft e. V. (Hg.)
Modell und Ruine
Katalog
Deutsch mit englischsprachigem Einleger

Der Katalog zum Werkleitz Festival 2019 »Modell und Ruine«
Das Werkleitz Festival 2019 »Modell und Ruine« nimmt anlässlich des Bauhausjubiläums dessen Erbe aus Sicht aktueller künstlerischer Produktionen in den Blick.

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Kuhstall

Kuhstall

Henner Kotte

Wildensteiner Felsenhalle

Gewaltig: 11 m hoch, 17 m breit, 24 m lang ist das Felsentor am Neuen Wildenstein. Wildensteiner Felsenhalle schlug man als Name dafür vor. Vergebens. Den Wildenstein beherrschte einst eine Burg, die zum Raubritternest verkam. In dem von der Natur geschaffnen Raum, vermutet man, verbargen die Wegelagerer das gestohlene Vieh. Seitdem heißt er Kuhstall. Naheliegender scheint die Erklärung, dass Bauern im Dreißigjährigen Krieg ihr Nutzvieh hier verbargen, als marodierende Soldaten die Gegend nach Essbaren durchsuchten. Egal: Der Kuhstall ist Sehenswürdigkeit. Von ihm führt die Himmelsleiter steil auf den Gipfel: Die Aussicht berauscht.

Kuhstall

Felsenhöhle auf dem Wildenstein, ausgeschildeter Wanderweg vom Lichtenhainer Wasserfall


Bergwirtschaft "Am Kuhstall"

Kuhstall 1

01814 Bad Schandau

Tel.: 035971 / 838610

*****

Textquelle:

Kotte, Henner: Sächsische Schweiz: Die 99 besonderen Seiten der Region Halle: Mitteldeutscher Verlag, 2016.

Bildquelle:

Aussichtsplattform Kuhstall in der Sächsischen Schweiz, 2016, Urheber: Meyres via Wikimedia Commons CC BY-SA 4.0.

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