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Birgit Neumann-Becker/Hans-Joachim Döring (Hg.)
Für Respekt und Anerkennung
Die mosambikanischen Vertragsarbeiter und das schwierige Erbe aus der DDR
Sachbuch
Studienreihe der Beauftragten des Landes Sachsen-Anhalt zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, Bd. 9

Br., 148 × 210 mm, 304 S.+ 16 S. Tafelteil, s/w- und Farbabb.
ISBN 978-3-96311-314-7

Erschienen: März 2020

Hochofen Brausenstein

Hochofen Brausenstein

Henner Kotte

Da brannte die Luft

In Berggießhübel wurde Magneteisenerz gefördert. Eisenstraßen transportierten. Das Wasser der Biela kühlte. So produzierten im Tal neun Hochöfen „Pirnsches Eisen“. Der „Hammer zum Reichensteyn an der Bile bey Pirne“ wurde 1410 erstmals erwähnt. Er gehörte „ab 1472 zu den ‚Amtshämmern‘, die ihre Produktion nach Menge und Sortiment gemäß den Vorgaben des kurfürstlichen Eisenverwalters gestalten mussten. Dessen Maßgabe belief sich für 1548 auf 27 Tonnen Eisen pro Jahr.“ 1731 gab man die Produktion auf. Die Anlage verfiel. Unter Aufsicht des Generaldirektors des Riesaer Stahlwerks begann 1975 die Rekonstruktion des Ofens. Frei zugänglich ist er seit 1980.

Hochofen Brausenstein

Richtung Ortsteil Ottomühle

01824 Rosenthal-Bielatal


*****

Textquelle:

Kotte, Henner: Sächsische Schweiz: Die 99 besonderen Seiten der Region Halle: Mitteldeutscher Verlag, 2016.

Bildquelle:

Hochofen Brausenstein, 2009, Urheber: Norbert Kaiser via Wikimedia Commons CC BY-SA 2.0.

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