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Rolf Mai

Brunzkachl
Ein München-Krimi

Ein München-Krimi mit Hendl und reichlich Gerstensaft

Kommissar Herbert Wamprechtshammer hat’s nicht leicht. Erst auf Reha dank Hexenschuss und jetzt auch noch eine Isarleiche. Dem Opfer wurden sämtliche Gliedmaßen fein säuberlich amputiert und das Herz bei lebendigem Leibe herausgeschnitten. Als sich zu der Leiche auch noch ein grausam zu Tode gefolterter Fitnesstrainer und eine verschwundene Finanzbeamtin gesellen, sind der Kommissar und seine Kollegen Theresa Gruber und Siegfried Leininger gefordert. Ein Serienmörder treibt sein böses Spiel in der Isarmetropole. Doch ohne ein gewisses Quantum an Münchner Gemütlichkeit, Bier und Hendl läuft beim »Berti« Wamprechtshammer gar nichts.

Die Lausitz

Die Lausitz

Almut Philipp

Region im Wandel

Die Landkarte bietet keine so ganz eindeutige geografische Abgrenzung für die Lausitz. Geschichtlich gesehen war sie schon immer eine Region, in der sich sächsische mit böhmischen, mit polnischen, brandenburgischen und preußischen Herrschern und Besitzern abwechselten. Zunächst schien sie auch nicht so begehrt: Der Name Lausitz hat slawische Wurzeln und bedeutet Sumpfland. In der Zeit der Völkerwanderung wurden die Gebiete – heute etwa im Süden Brandenburgs, in Sachsen und Teilen Polens gelegen – von slawischen Siedlern bewohnt. Der „Begriff“ Sorben kam dann seit dem Mittelalter auf und war auf die in der Lausitz lebenden Lusitzer und Milzener bezogen.

Bis heute ist die Lausitz das Siedlungsgebiet der Sorben, ein kleines westslawisches Volk mit etwa 60.000 Personen. So leben in Sachsen, um Bautzen herum die Obersorben und in Brandenburg um Cottbus die Niedersorben oder Wenden. Die Zweisprachigkeit prägt dort das Ortsbild, viele sorbische Bräuche und Traditionen sind im Alltag, besonders um die Osterzeit, zu erleben. Die Zeit großer Industrietraditionen mit dem Kunstguss, der Textil-, Glas- und letztlich auch der Braunkohlenindustrie geht langsam vorbei. In der Gegenwart wandelt sich die Lausitz zum Urlaubsland, in dem das Wasser wieder großen Ein- und Zufluss hat. Das Lausitzer Seenland löst die Braunkohle­tagebaue langsam ab. Mit dem Spreewald, der Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft, dem Oberlausitzer Bergland oder dem Zittauer Gebirge gibt es wunderschöne Naturräume. Die Städte zeigen ihre einstige Schönheit. Nur die Sache mit dem Lausitzwetter – dem Wasser von oben …

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Textquelle:

Philipp, Almut: Die Lausitz - die 99 besonderen Seiten der Region: Halle: Mitteldeutscher Verlag, 2018.

Bildquelle:

Almut Philipp.

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