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Aka Mortschiladse
Von alten Herzen und Schwertern
Roman

Voller wunderbarer Originalität erzählt Aka Mortschiladse eine dramatische Geschichte über Entführung, Liebe und Krieg im Georgien des 19. Jahrhunderts. Während Russland versucht, den Kaukasus zu unterwerfen, wird dem jungen georgischen Adeligen Baduna Pavneli vorgeworfen, einen russischen Offizier getötet zu haben. Vom Militär verfolgt und auf der Suche nach seinem geistig verwirrten Bruder, schlägt er sich durch die Wälder, Täler und Berge Georgiens. Wie ein klassischer tragischer Held riskiert er alles, ohne zu wissen, was ihn am Ende seiner Reise am Schwarzen Meer erwartet. Dort holen ihn die Vergangenheit und seine russischen Verfolger ein …
Diese Geschichte symbolisiert die tragische Vergangenheit Georgiens und erweckt damit eine alte Kultur wieder zum Leben, die längt vergessen schien.

Lessingstadt Kamenz

Lessingstadt Kamenz

Almut Philipp

Auf den Spuren Lessings

Kamenz gehört zu den Städten des 1346 gegründeten Oberlausitzer Städtebundes. Die Lage an der „Via Regia“ – der königlichen Handelsstraße zwischen West und Ost – war die wichtigste Quelle ihres Reichtums und ihrer Unabhängigkeit. Wegelagerei, der Begierde der fürstlichen Nachbarn und Kriegen galt es auch später zu trotzen. Bis heute ist die Innenstadt von Kamenz – sorbisch: Kamjenc, „kleiner Ort am Stein“ – ein Spiegel der wirtschaftlichen und kulturellen Blüte seit dem Mittelalter. Den Marktplatz dominiert das Rathaus, das im italienischen Stil der Neorenaissance nach einem Brand 1847/1848 gebaut wurde. Weithin sichtbar ist der Turm der evangelischen Hauptkirche St. Marien. Die vierschiffige, spätgotische Hallenkirche, errichtet von 1275 bis 1479, besitzt eine reiche Ausstattung aus gotischer und der Zeit nach der Reformation.

1729 wurde hier der Dichter, Aufklärer und Wegbereiter des deutschen Nationaltheaters Gotthold Ephraim Lessing getauft. Lessing verbrachte in der Stadt seine Kindheit. Das Geburtshaus stand nahe der Kirche, dort gibt es eine Lessinggedenkstätte. Die Familie Lessing gehörte zu den bedeutendsten in der Stadt. Lessings Vater war Pastor und erster Katechet der Katechismuskirche bei der Hauptkirche. 1931, anlässlich des 200. Geburtstages Lessings, wurde das Lessingmuseum eröffnet. Theatermaterialien, Werke von und über Lessing und die Zeit ab dem 17. Jahrhundert dokumentieren die literarische Wirkung und Lebensstationen des Dichters der Ringparabel aus dem Drama „Nathan der Weise“.


Lessingmuseum Kamenz

Lessingplatz 3

01917 Kamenz

Tel.: 03578 / 3791111

https://www.lessingmuseum.de/


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Textquelle:

Philipp, Almut: Die Lausitz - die 99 besonderen Seiten der Region: Halle: Mitteldeutscher Verlag, 2018.

Bildquelle:

Almut Philipp.

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