Sachsen Lese

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Cornelia Nowak, Carla Fandrey und Kai Uwe Schierz (Hg.)

Aufmunterung zur Kunst
Bartholomäus Bellermann und Heinrich Dornheim
Kunst in Erfurt um 1800
Ausstellungskatalog
Der Band beleuchtet ein interessantes Kapitel der Erfurter Kunstgeschichte. Mit der Publikation der Werkbestände der beiden Erfurter Maler und Zeichner Nikolaus Christian Heinrich Dornheim (1772–1830) und Johann Bartholomäus Bellermann (1756–1833) entsteht ein Bild der Kunst in Erfurt an der Schwelle zum 19. Jahrhundert, als vor allem die Beobachtung und Erkundung der Natur mit all ihren Erscheinungen, Farben und Phänomenen im Vordergrund stand. Etwa 700 Handzeichnungen und Malereien auf Papier sowie mehrere Gemälde wurden dafür erforscht und neu bewertet.

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Zittau

Zittau

Almut Philipp

Überraschende Schönheit

Aus der geografischen Lage Zittaus im südöstlichen Zipfel Sachsens könnte geschlossen werden, man sei hier zu Füßen des Zittauer Gebirges, am Rand des Landes. Doch wer auch nur die Altstadt betritt und dem „Kulturpfad“ mit 52 Orten folgt, verspürt schnell: Die Stadt, die immer irgendwie im Grenzland „lebte“, überliefert europäisches Selbstverständnis, das nicht nur mit der heute polnischen und tschechischen Nachbarschaft, sondern davor schon brandenburgisch, böhmisch, schlesisch und sächsisch lebte. An der einzigen Straße von Prag zur Ostsee gelegen, war sie Teil des Sechsstädtebundes. Nun führt die Via Sacra auf alten Handels- und Pilgerwegen über 550 Kilometer zu den sakralen Kunstwerken und Bauten in der Oberlausitz, in Zittau zu den zwei Zittauer Fastentüchern.

Im Kulturhistorischen Museum Franziskanerkloster wird das „Kleine Fastentuch“ von 1573, in der als Museum gestalteten Kreuzkirche das „Große Fastentuch“ von 1472 mit 8,20 mal 6,80 Metern ausgestellt. Mit der Damast- und Tuchherstellung, den Tuchhändlern und dem Salzrecht wurde die Stadt reich. Die Renaissancepracht, später auch die barocke, der sanierten Häuser zeugt davon. Im benachbarten Textildorf Großschönau gibt es noch Produktionsstätten. In der Neustadt fällt sogleich das imposante Salzhaus, einst Rüstkammer, Pferdestall, Lagerhaus und Kornmagazin, auf. 1511 gebaut, erhielt der Speicherbau 1730 noch ein Man­sardendach mit fünf Etagen. Für das über 750 Jahre alte Zittau und seine bewundernswerten Orte braucht man etwas Zeit.

Touristinformation Zittau

Markt 1

02763 Zittau

Tel.: 03583 / 752200

https://www.zittauer-gebirge.com/de/

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Textquelle:

Philipp, Almut: Die Lausitz - die 99 besonderen Seiten der Region: Halle: Mitteldeutscher Verlag, 2018.

Bildquelle:

Almut Philipp.

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02763 Zittau

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