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Mitgelaufen

Christoph Werner

Das Buch „Mitgelaufen“ ist nicht wie andere Bücher über das Leben in der DDR. Hier liegt nicht der Fokus auf Mangelwirtschaft, einer allmächtigen Partei und der Staatssicherheit. Der Autor ist auch kein Opfer des Regimes, dem schreckliches widerfahren ist. Er gehört zu der großen Masse derjenigen, die sich als Rädchen im Mechanismus der DDR-Diktatur gedreht haben. Christoph Werner bricht mit seinem Buch das Schweigen der Mitläufer. Er stellt sich seiner eigenen Vergangenheit und dem Wissen, dass er selbst durch seine Zurückhaltung oder auch lautstarke Zustimmung das alte System lange am Leben erhalten hat. Jahrzehnte nach dem Mauerfall eröffnet er damit vor allem der heranwachsenden Generation, welche die DDR nur noch vom Hörensagen kennt, einen ganz neuen Blickwinkel auf ihre Geschichte.

Ohne Anklage und ohne den Versuch der Rechtfertigung wagt er eine kritische Betrachtung aus dem eigenen Erleben und gewährt Einblicke in eine vergangene Zeit.
Möge der Leser nicht mit dem Zeigefinger auf ihn zeigen, sondern sich fragen, wie oft er heute selbst dem Mainstream folgt oder mutig zu sich selbst und seiner Meinung steht.

Fritzsche, Lutz

Fritzsche, Lutz

Lutz Fritzsche. Foto: Hans-Joachim Stelter.
Lutz Fritzsche. Foto: Hans-Joachim Stelter.

Der Autor wurde 1955 in Bad Düben geboren, wo er immer noch lebt. Durch den positiven Einfluss seines Großvaters Willy Winkler fand er schnell zur historischen Forschung. Seit 35 Jahren betreibt er dieses Hobby. Er schrieb Bücher, Broschüren und Artikel und kann jetzt auf etwa 200 Veröffentlichungen verweisen, die sich mit Themen aus Bad Düben und Nordsachsen befassen.

Seit vielen Jahren engagiert er sich im Verein "Museumsdorf Dübener Heide" e.V.

 

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