Sachsen-Lese

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Sesenheimer Liebeslyrik

Florian Russi

Während seines Studiums in Straßburg lernte Johann Wolfgang von Goethe die Sesenheimer Pfarrerstochter Friederike Brion kennen. Die beiden verliebten sich ineinander und Goethe wurde durch Friederike zu wundervollen Gedichten angeregt.

Einige von ihnen (Heideröslein, Mailied, Willkommen und Abschied u. a.) zählen zu seinen besten und beliebtesten überhaupt. In diesem Heft sind sie vorgestellt und mit Bildern und Erläuterungen angereichert.

Günther, Anton

Günther, Anton

Der Dichter und Sänger des Erzgebirges wurde am 05. Juni 1876 in Gottesgab (tschech. Bozi Dar) geboren. Schon sehr jung trat er mit seinem Vater als heimatverbundener Sänger auf und begleitete seine Lieder mit der Gitarre. 1895 schrieb er sein erstes Lied "Drham is drham", das sehr bekannt wurde. Er ließ es, wie später seine anderen Lieder, auf  Postkarten drucken und war damit der Erfinder der Liedpostkarte. Oft trug er seine Lieder zum "Guttsgewer Obnd" (Gottesgaber Abend) in Gottesgab vor. Dann folgten Auftritte im Fichtelberghaus, im Neuen Haus in Oberwiesenthal und in der Drecksschänke im böhmischen Breitenbach. Weitere Engagements führten ihn nach Berlin, Wien und Dresden. Seine Lieder wurden auf Schellack-Schallplatten aufgenommen. Diese verkauften sich ebenso gut wie die Liedpostkarten.

Zu seinem 60. Geburtstag erhielt er viele Ehrungen, Auszeichnungen und Glückwünsche. Er war nicht nur im Erzgebirge sehr populär geworden.

Am 29. April 1937 nahm er sich, krank geworden, das Leben.

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