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Winckelmann im Kreise der Gelehrten

Klaus-Werner Haupt

Das Gemälde "Winckelmann im Kreise der Gelehrten in der Nöthnitzer Bibliothek" von Theobald Reinhold Anton Freiherr von Oer steht im Mittelpunkt dieser Abhandlung über Winckelmann. Es dient dem Autor als Vorlage für eine kurze szenische Darstellung, in der die Geisteshaltungen und die Kontroversen der zwölf Gelehrten sichtbar werden.
Insgesamt besteht das Heft aus drei Teilen. Einem Kurzabiss zum Maler von Ohr, dessen Bild im Mittelpunkt steht, dann der szenischen Abhandlung, die das Bild zum Leben erweckt. Anschließend wird in einem wissenschaftlichen Abriss Winckelmann als Wegbereiter der Weimarer Klassik abgehandelt.

Günther, Anton

Günther, Anton

Der Dichter und Sänger des Erzgebirges wurde am 05. Juni 1876 in Gottesgab (tschech. Bozi Dar) geboren. Schon sehr jung trat er mit seinem Vater als heimatverbundener Sänger auf und begleitete seine Lieder mit der Gitarre. 1895 schrieb er sein erstes Lied "Drham is drham", das sehr bekannt wurde. Er ließ es, wie später seine anderen Lieder, auf  Postkarten drucken und war damit der Erfinder der Liedpostkarte. Oft trug er seine Lieder zum "Guttsgewer Obnd" (Gottesgaber Abend) in Gottesgab vor. Dann folgten Auftritte im Fichtelberghaus, im Neuen Haus in Oberwiesenthal und in der Drecksschänke im böhmischen Breitenbach. Weitere Engagements führten ihn nach Berlin, Wien und Dresden. Seine Lieder wurden auf Schellack-Schallplatten aufgenommen. Diese verkauften sich ebenso gut wie die Liedpostkarten.

Zu seinem 60. Geburtstag erhielt er viele Ehrungen, Auszeichnungen und Glückwünsche. Er war nicht nur im Erzgebirge sehr populär geworden.

Am 29. April 1937 nahm er sich, krank geworden, das Leben.

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