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London kommt!

Pückler und Fontane in England

Klaus-Werner Haupt

Hardcover, 140 Seiten, 2019

Im Herbst 1826 reist Hermann Fürst von Pückler-Muskau erneut auf die Britischen Inseln, denn er ist auf der Suche nach einer vermögenden Braut. Aus der Glücksjagd wird eine Parkjagd, in deren Folge die Landschaftsgärten von Muskau und Branitz entstehen. Auch die Bewunderung für die feine englische Gesellschaft wird den Fürsten zeitlebens begleiten.

Theodor Fontane kommt zunächst als Tourist nach London, 1852 als freischaffender Feuilletonist, 1855 im Auftrag der preußischen Regierung. Seine journalistische Tätigkeit ist weitgehend unbekannt, doch sie bietet ein weites Feld für seine späteren Romane.

Die vorliegende Studie verbindet auf kurzweilige Art Biografisches mit Zeitgeschehen. Die Erlebnisse der beiden Protagonisten sind von überraschender Aktualität.

Schreyer, Max

Schreyer, Max

Grabmal von Max Schreyer auf dem Friedhof von Pulsnitz
Grabmal von Max Schreyer auf dem Friedhof von Pulsnitz

August Max Schreyer wurde 1845 in Johanngeorgenstadt geboren, er starb 1922 in Pulsnitz, wo er zuletzt bei seiner Tochter lebte.

Nach dem Abitur studierte er von 1866 bis 1873 an der Forstakademie in Tharandt. Zunächst war er Ratsförster der Stadt Zittau, dann arbeitete er als Revierförster auf den Golk bei Diesbar. 1887 kehrte Schreyer in seine geliebte Heimat, in das Erzgebirge zurück und wirkte als Oberförster in Grünhain. Am Ende seiner Laufbahn war er bis zu seiner Pensionierung als Oberförster in Gro0pöhla tätig.

Seit seiner Studienzeit dichtete er Schwänke und populärer Lieder sowie Gedichte in erzgebirgischer Mundart. Dazu gehören die Lieder Tschumperliedel, Da lusting Hammerschmiedsgselln, Do driebn un do draußn und De Schwamme. Auch der Schwank Dr Hammerlieb gehört dazu.

Berühmt geworden ist er durch das Lied Där Vuglbärbaam, das er vermutlich 1887 dichtete.

Deshalb wurde ihm auf seine Grabstätte, die heute unter Denkmalschutz steht, eine Vogelbeere gepflanzt.

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