Sachsen-Lese

Gehe zu Navigation | Seiteninhalt
Sachsen-Lese
Unser Leseangebot

Familie Stauffenberg: Hitlers Rache

Ursula Brekle

Nina Schenk Gräfin von Stauffenberg war als Ehefrau von Claus Schenk Graf von Stauffenberg, der Schlüsselfigur im Widerstand gegen Hitler, von Anfang an in die Widerstandspläne ihres Mannes einbezogen. Sie bewies Mut und Stärke, obwohl sie nach der Ermordung ihres Mannes im Gefängnis und im KZ leben musste. Auch durch den Verlust von Angehö-rigen durchlebte sie eine leidvolle Zeit. Nach dem Attentat auf Hitler am 20. Juli 1944 drohte Himmler:
„Die Familie Stauffenberg wird ausgelöscht bis ins letzte Glied.“
Vor Ihnen liegt die spannungsreiche Geschichte, die beweist, dass es Himmler nicht gelungen ist, die Drohung wahrzumachen. Die jüngste Tochter von fünf Geschwistern Konstanze wurde noch während der mütterlichen Haft geboren. Sie berichtete vom 90. Geburtstag ihrer Mutter Nina, auf dem über 40 Nachkommen zusammengekommen waren. Die Nationalsozialisten haben trotz Hinrichtungen und perfider Sippenhaft nicht gewonnen.

Tucholsky, Kurt

Tucholsky, Kurt

    Am 9. Januar 1890 wird Kurt Tucholsky als Sohn eines jüdischen Kaufmanns in Berlin geboren, er stirbt am 21. Dezember 1936 in Hindas (Schweden) an den Folgen einer Übermedikamentierung mit einem Schlafmittel.

    Ab 1909 studierte er Jura in Berlin und Genf, schloss das Studium mit einer Promotion ab.

    Als Journalist und Schriftsteller zählte Tucholsky zu den bedeutendsten Publizisten in der Weimarer Republik. Er engagierte sich politisch als Mitglied der Unabhängigen Sozialdemokratischen Partei (USPD). Tucholsky lebte ab 1924 als Korrespondent der "Weltbühne" und der "Vossischen Zeitung" in Paris. Er schrieb unter verschiedenen Pseudonymen, darunter Kaspar Hauser, Peter Panter, Theobald Tiger und Ignaz Wrobel.

    1926 war er Herausgeber der "Weltbühne", gab die Aufgabe aber schon nach wenigen Monaten an Carl von Ossietzky weiter. Seine Satire "Deutschland, Deutschland über alles..." erschien 1929. Im gleichen Jahr zog er endgültig nach Schweden, wo er ein Haus besaß. " Schloß Gripsholm. Eine Sommergeschichte" lautet der Titel einer Erzählung, die der Rohwolt-Verlag im Jahre 1931 veröffentlichte. Die heiter-melancholische Liebesgeschichte zählt zu den bekanntesten Werken des Autors.

    Hellsichtig und deshalb zeitig warnte Tucholsky vor dem Erstarken der politischen Rechten, insbesondere vor den Nationalsozialisten. Er hatte nach 1933 auch keine Hoffnung auf den baldigen Untergang dieser Diktatur. Seine Bücher werden auf den Scheiterhaufen der Nationalsozialisten verbrannt. Er selbst wird ausgebürgert.

Beiträge dieses Autors auf www.sachsen-lese.de:

Unsere Website benutzt Cookies. Durch die weitere Nutzung unserer Inhalte stimmen Sie der Verwendung zu. Akzeptieren Weitere Informationen