Sachsen-Lese

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Maximilian Schochow

Zwischen Erziehung, Heilung und Zwang
Geschlossene Venerologische Einrichtungen in der SBZ/DDR
Studienreihe der Landesbeauftragten, hg. von der Beauftragten des Landes Sachsen-Anhalt zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, Sonderband

Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs kam es in der Sowjetischen Besatzungszone zu einer Reihe von Neuregelungen im Umgang mit krankheitsverdächtigen und geschlechtskranken Personen, die bis weit in die DDR wirkten. Die Selbstbestimmung betroffener Personen wurde eingeschränkt, die Rechte der Gesundheitsbehörden erweitert, und mit dem Fürsorgeheim für Geschlechtskranke wurde ein vollkommen neuer Typ einer totalen Institution in Deutschland eingeführt. Angelehnt an das sowjetische Modell der Prophylaktorien sollten zwangseingewiesene Personen in den Fürsorgeheimen isoliert, therapiert und durch Arbeit erzogen werden.

Die Umsetzung dieser Neuregelungen in der Praxis wird an den Beispielen des Fürsorgeheims für Geschlechtskranke Schloss Osterstein in Zwickau, des Fürsorgeheims für Geschlechtskranke Leipzig-Thonberg und der geschlossenen Venerologischen Station Leipzig-Thonberg gezeigt.

Gold- und Mineralien- Erlebnisstätte Hohwald

Gold- und Mineralien- Erlebnisstätte Hohwald

Henner Kotte

Eitel Gold und Sonnenschein

„1320 Bey der Newstadt im Ampt Honstein bey der Elbe in Meyssen seind nu die Bergwerck auffkommen.“ Vom „goltwerke zue der Nuwenstad“ sprach man alsbald. Wo Gold sich findet, soll auch weiter geschürft werden. 1481 wurde eine Goldwäscherei im nahe gelegenen Hohwald betrieben. Ob‘s tatsächlich Gold war, beschreiben die Akten nicht. Doch Gerüchte halten sich jahrhundertelang: Also existiert in Neustadt/Sa. seit 2007 eine „Gold- und Mineralien-Erlebnisstätte“. Bei guter Witterung kann selbst in der Gegend nach Gold gesucht werden. „Gold ist eine Kostbarkeit. Jedem, der es besitzt, erfüllt es alle Wünsche dieser Welt und verhilft den Seelen ins Paradies.“

Adresse und Kontakt

Bischofswerdaer Straße 113

01844 Neustadt / Sachsen OT Berthelsdorf

Tel.: 03596 / 500089

www.goldmuseum-sachsen.de


*****

Textquelle:

Kotte, Henner: Sächsische Schweiz: Die 99 besonderen Seiten der Region Halle: Mitteldeutscher Verlag, 2016.

Bildquelle:

Wesenitzquelle, 2007, Urheber: DB 11 via Wikimedia Commons CC BY-SA 3.0.

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