Sachsen-Lese

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Sachsen-Lese

Robert Conrad

Vergessene Orte in Berlin und Brandenburg
Mit einem Vorwort von Hubert Staroste

Faszination Lost Places: Schönheit des Verfalls

Der Bildband lädt zu einer ganz besonderen Zeitreise ein. Roter Faden bleibt dabei stets die vorgefundene Architektur. Mit Texten zum historischen und baugeschichtlichen Hintergrund.

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Chemnitz Sonnenberg

Chemnitz Sonnenberg

Henner Kotte

Der Morgensonne zu gemauert

Diese Erhebung misst 345 Meter über NN, und allmorgendlich geht hier die Sonne auf. 1402 wurde der Sonnenberg von der Stadt käuflich erworben. In den Boomtownjahren nach 1860 wurde er bebaut. Architekturgeschichtlich interessant der Wissmann-Hof vom Planer Curt am Ende. Heute ist das Viertel eines der wenigen der Stadt, das der II. Weltkrieg nicht zerstörte. Die Markuskirche ist der ihn dominierende Bau. 1990 wurde der Sonnenberg aufgrund seiner Altbausubstanz zum Flächendenkmal erklärt. Berühmte Leute werden als Mieter vom Sonnenberg immer wieder genannt: Georg Landgraf, Alfred Kunze, Walter Janka. Einer wird verschwiegen: Bernhard Oehme.

Wissmannhof

Fürstenstraße 132

09130 Chemnitz


*****

Textquelle

Kotte, Henner: Chemnitz: Die 99 besonderen Seiten der Stadt, Halle: Mitteldeutscher Verlag, 2017.


Bildquelle

Vorschaubild: ohnhof in Chemnitz-Sonnenberg (Sachgesamtheit Wissmannhof), 2013, Urheber: Lguenth1 via Wikimedia Commons CC BY SA-1.0.

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