Sachsen-Lese

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Henner Kotte

Leipzig 99 Mal entdecken!

Leipzig ist Messe und Universität, Völkerschlacht und Kabarett. Es ist Heimstatt des Buchs, des Sports und der schwarzen Szene. Doch welche Menschen prägten die Stadt häufig im Verborgenen? Welche Geschichten verstecken sich hinter manch unscheinbarer Fassade? Welche Hymne singt der Leipziger seit 1989? Und wo trinkt er seinen Kaffee? Das und mehr ist nicht nur für Zugezogene neu. Henner Kotte zeigt in seinen vergnüglichen Betrachtungen, dass sich abseits ausgetretener Tourismuspfade, aber auch im Altbekannten noch viel Überraschendes finden lässt.

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Der Mönchstein

Der Mönchstein

Henner Kotte

Kutte im Wind

1592 findet der Fels nur Erwähnung durch das gehauene „Wechterhaus“ an seinem Fuße. Es diente der Bewachung der Burg Neu-Rathen. Aufgrund seines Freistandes eignete sich auch der Gipfel bestens als Punkt guter Weitsicht und Warnung. Aufgrund seines Aussehens trägt er Namen wie „Kamel“ oder „Mönch“. „Im Jahr 1887 wurde auf dem Mönch eine Wetterfahne als Blechsilhouette eines Mönchs angebracht. Während die meisten Wetterfahnen und Gipfelzeichen zerstört oder wieder demontiert wurden, blieb die auf dem Mönch als eines von wenigen Zeichen in der Sächsischen Schweiz erhalten.“ Mittlerweile erneuert, steht das Original im Museum Bad Schandau.

Mönch (Mönchstein)

gut sichtbar vom linken Elbufer und der Felsenburg Neu-Rathen aus


*****

Textquelle:

Kotte, Henner: Sächsische Schweiz: Die 99 besonderen Seiten der Region Halle: Mitteldeutscher Verlag, 2016.

Bildquelle:

Vorschaubild: Carolin Eberhardt.

Die Wetterfahne auf dem Mönch, 2005, Urheber: Wahldresdner via Wikimedia Commons Gemeinfrei.

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