Sachsen-Lese

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Sachsen-Lese

Cornelia Nowak, Carla Fandrey und Kai Uwe Schierz (Hg.)

Aufmunterung zur Kunst
Bartholomäus Bellermann und Heinrich Dornheim
Kunst in Erfurt um 1800
Ausstellungskatalog
Der Band beleuchtet ein interessantes Kapitel der Erfurter Kunstgeschichte. Mit der Publikation der Werkbestände der beiden Erfurter Maler und Zeichner Nikolaus Christian Heinrich Dornheim (1772–1830) und Johann Bartholomäus Bellermann (1756–1833) entsteht ein Bild der Kunst in Erfurt an der Schwelle zum 19. Jahrhundert, als vor allem die Beobachtung und Erkundung der Natur mit all ihren Erscheinungen, Farben und Phänomenen im Vordergrund stand. Etwa 700 Handzeichnungen und Malereien auf Papier sowie mehrere Gemälde wurden dafür erforscht und neu bewertet.

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Der Mönchstein

Der Mönchstein

Henner Kotte

Kutte im Wind

1592 findet der Fels nur Erwähnung durch das gehauene „Wechterhaus“ an seinem Fuße. Es diente der Bewachung der Burg Neu-Rathen. Aufgrund seines Freistandes eignete sich auch der Gipfel bestens als Punkt guter Weitsicht und Warnung. Aufgrund seines Aussehens trägt er Namen wie „Kamel“ oder „Mönch“. „Im Jahr 1887 wurde auf dem Mönch eine Wetterfahne als Blechsilhouette eines Mönchs angebracht. Während die meisten Wetterfahnen und Gipfelzeichen zerstört oder wieder demontiert wurden, blieb die auf dem Mönch als eines von wenigen Zeichen in der Sächsischen Schweiz erhalten.“ Mittlerweile erneuert, steht das Original im Museum Bad Schandau.

Mönch (Mönchstein)

gut sichtbar vom linken Elbufer und der Felsenburg Neu-Rathen aus


*****

Textquelle:

Kotte, Henner: Sächsische Schweiz: Die 99 besonderen Seiten der Region Halle: Mitteldeutscher Verlag, 2016.

Bildquelle:

Vorschaubild: Carolin Eberhardt.

Die Wetterfahne auf dem Mönch, 2005, Urheber: Wahldresdner via Wikimedia Commons Gemeinfrei.

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