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Heinz Schmerschneider

Hysterie
Roman

Camilo Gonzalez ist Laborleiter eines virologischen Institutes in Mexico City. Als er seinem Freund Carlos Moreno, Redakteur eines Boulevardblattes, von einem aktuellen Laborbefund berichtet, wittert dieser eine Sensation und bringt die Meldung über die Auffindung eines neuartigen Schweinegrippen-Virus auf die Titelseite – ohne das Wissen der Institutsleitung und der zuständigen Ministerien. Schon bald nehmen die Ereignisse ihren kaum noch steuerbaren Verlauf.

Gonzales wird schließlich als Experte von der WHO nach Genf berufen. Nach einiger Zeit holt er seine heimlich geliebte Mitarbeiterin Andrea García nach. Kann er seine deutlich jüngere Kollegin für sich gewinnen? Und wird es gelingen, die Pandemie unter Kontrolle zu bekommen?
Schmerschneider gelingt mit seinem neuen Roman die fesselnde Chronik einer künstlich erzeugten Hysterie.

Historischer Personenaufzug

Historischer Personenaufzug

Henner Kotte

Wie eine Rakete

„Herr Rudolf Sendig, Hotelier in Schandau, hatte sich mit der Anlage des elektrischen Fahrstuhles die Aufgabe gestellt, dem Publikum den Besuch seiner Anlagen, der Sendig-Villen in Ostrau, zu erleichtern.“ Die renommierte Dresdner Firma „Kühnscherf & Söhne“ plante. Wie eine Rakete samt Rampe steht der Aufzug seit 1904 am Fels und zählt zu den Wahrzeichen der Region. „Der freistehende, 52,26 m hohe Turm ist in solider Bauart aus Stahl errichtet und durch eine Brücke mit einem Waldweg verbunden. Er ist der ‚kleine Bruder‘ des 152 m hohen Hammetschwandliftes am Bürgenstock/Vierwaldstätter See bei Luzern in der Schweiz.“ Am Boden beträgt die Breite 5,20 Meter, nach oben hin verjüngt sich das Bauwerk auf 2,50 Meter.

Am oberen Ausstieg befindet sich eine Aussichtsplattform von 1,25 Metern. Diese ist mit einer 27,80 Meter langen Brücke mit der Spitze der Felswand verbunden. Der Aufzug überwindet einen Höhenunterschied von 47,76 Metern. „Der Antrieb des Aufzugs erfolgte von Anfang an durch elektrischen Strom, bis 1921 mit Gleichstrom. Dieser wurde während der Sommermonate aus der Fahrleitung der elektrischen Kirnitzschtalbahn entnommen, im Winter und im Notfall erfolgte die Versorgung durch einen Akkumulator (…)“ 1954 wurde das technisch-architektonische Meisterwerk unter Denkmalsschutz gestellt, doch blieb er seit 1984 unbenutzbar. Saniert erlangte der Aufzug Popularität als „größte Kerze der Welt“ in Wes Andersons Film „Grand Budapest Hotel“. Finanzier Sendig bemerkte später: „Hätte ich in die Zukunft blicken können, so wäre der Fahrstuhl unbedingt noch einmal so hoch angelegt worden.“

Adresse

Rudolf-Sendig-Straße

01814 Bad Schandau

Der Aufzug führt von Bad Schandau auf die Ostrauer Scheibe.


*****

Textquelle:

Kotte, Henner: Sächsische Schweiz: Die 99 besonderen Seiten der Region Halle: Mitteldeutscher Verlag, 2016.

Bildquelle:

Carolin Eberhardt.

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