Sachsen-Lese

Gehe zu Navigation | Seiteninhalt
Sachsen-Lese
Unser Leseangebot

Michael G. Fritz
Auffliegende Papageien
Roman

Eine Vierecksgeschichte um alte und neue Liebe in zwei Systemen
Michael G. Fritz erzählt mit Fabulierfreude gleichnishaft und mit sinnlicher Sprache eine große Liebesgeschichte, in der ein nahezu vergessenes und zugleich einflussreiches Stück untergegangen geglaubter Welt weiterlebt.

Hochofen Brausenstein

Hochofen Brausenstein

Henner Kotte

Da brannte die Luft

In Berggießhübel wurde Magneteisenerz gefördert. Eisenstraßen transportierten. Das Wasser der Biela kühlte. So produzierten im Tal neun Hochöfen „Pirnsches Eisen“. Der „Hammer zum Reichensteyn an der Bile bey Pirne“ wurde 1410 erstmals erwähnt. Er gehörte „ab 1472 zu den ‚Amtshämmern‘, die ihre Produktion nach Menge und Sortiment gemäß den Vorgaben des kurfürstlichen Eisenverwalters gestalten mussten. Dessen Maßgabe belief sich für 1548 auf 27 Tonnen Eisen pro Jahr.“ 1731 gab man die Produktion auf. Die Anlage verfiel. Unter Aufsicht des Generaldirektors des Riesaer Stahlwerks begann 1975 die Rekonstruktion des Ofens. Frei zugänglich ist er seit 1980.

Hochofen Brausenstein

Richtung Ortsteil Ottomühle

01824 Rosenthal-Bielatal


*****

Textquelle:

Kotte, Henner: Sächsische Schweiz: Die 99 besonderen Seiten der Region Halle: Mitteldeutscher Verlag, 2016.

Bildquelle:

Hochofen Brausenstein, 2009, Urheber: Norbert Kaiser via Wikimedia Commons CC BY-SA 2.0.

Weitere Beiträge dieser Rubrik

Die Göltzschtalbrücke
von Christa Trommer
MEHR
Häntzschelstiege
von Henner Kotte
MEHR
Sportforum Chemnitz
von Henner Kotte
MEHR
Anzeige:
Unsere Website benutzt Cookies. Durch die weitere Nutzung unserer Inhalte stimmen Sie der Verwendung zu. Akzeptieren Weitere Informationen