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Bernhard Koch/Thomas Paal

Bamberg bildschön
Mit einem Text von Maike Schulte
Bildband

Die alte Kaiser- und Bischofsstadt Bamberg, das urbane wie kulturelle Zentrum Oberfrankens, liegt idyllisch in der Senke der Regnitz und ist, wie der Begleittext zu diesem Band verdeutlicht, gleichsam ganz vital, ganz heutig. Namen wie »Berggebiet«, »Inselstadt« und »Wunderburg« machen allein schon neugierig auf die Stadt, in der sich Tradition und Gegenwart, historisches Welterbe, Natur, Kunst, Bildung und Lebensart treffen – deren Geschichten die Fotografien dieses Buches erzählen.

Hochofen Brausenstein

Hochofen Brausenstein

Henner Kotte

Da brannte die Luft

In Berggießhübel wurde Magneteisenerz gefördert. Eisenstraßen transportierten. Das Wasser der Biela kühlte. So produzierten im Tal neun Hochöfen „Pirnsches Eisen“. Der „Hammer zum Reichensteyn an der Bile bey Pirne“ wurde 1410 erstmals erwähnt. Er gehörte „ab 1472 zu den ‚Amtshämmern‘, die ihre Produktion nach Menge und Sortiment gemäß den Vorgaben des kurfürstlichen Eisenverwalters gestalten mussten. Dessen Maßgabe belief sich für 1548 auf 27 Tonnen Eisen pro Jahr.“ 1731 gab man die Produktion auf. Die Anlage verfiel. Unter Aufsicht des Generaldirektors des Riesaer Stahlwerks begann 1975 die Rekonstruktion des Ofens. Frei zugänglich ist er seit 1980.

Hochofen Brausenstein

Richtung Ortsteil Ottomühle

01824 Rosenthal-Bielatal


*****

Textquelle:

Kotte, Henner: Sächsische Schweiz: Die 99 besonderen Seiten der Region Halle: Mitteldeutscher Verlag, 2016.

Bildquelle:

Hochofen Brausenstein, 2009, Urheber: Norbert Kaiser via Wikimedia Commons CC BY-SA 2.0.

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