Sachsen-Lese

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Rüdiger Fikentscher

Deutschland und anderswo
Reiseerlebnisse im 19. Jahrhundert

»Wenn jemand eine Reise tut, so kann er was erzählen«, dichtete einst Matthias Claudius. Wie recht er damit hatte, zeigt sich in den im Buch versammelten Originalberichten aus Tagebüchern und Briefen von Mitgliedern einer besonders reisefreudigen Familie über fünf Generationen. Sie reisten geschäftlich, wegen der Wissenschaft, um Bildung zu erwerben und persönliche Verbindungen zu stärken. Auf jeden Fall individuell, doch kaum, um sich zu erholen. Weder arm noch reich wanderten oder fuhren sie durch Deutschland, Österreich, Frankreich und England, kamen sogar nach Übersee.

Teufelsbrücke am Hockstein

Teufelsbrücke am Hockstein

Henner Kotte

Steine in Teufels Namen

Der Hockstein hockt überm Polenztal und gewährt großartige Aussicht. Doch war der Fels unersteiglich. Deshalb gebot Oberförster von Carlowitz 1821, eine Brücke zu bauen. So ist nunmehr der Weg „gänzlich gefahrlos und bequem gemacht worden; doch kann man sich eines Schauers nicht erwehren, wenn man über die schmalen, aber festen und mit Geländer auf beiden Seiten versehenen Brücken die mehr als 100 Fuß tiefen Abgründe überschreitet.“ Fälschlicherweise wird die Steinbrücke Carlowitz’ Initiative zugeschrieben, doch diese überspannt die Wolfsschlucht erst seit 1843 und wurde 1870 elegant untermauert.

Adresse

bei Honstein


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Textquelle:

Kotte, Henner: Sächsische Schweiz: Die 99 besonderen Seiten der Region Halle: Mitteldeutscher Verlag, 2016.

Bildquelle:

Theresa Schönheit.

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