Dieses kleine possierliche und freche Kerlchen ist als Maskottchen für die Trägerwerke Soziale Dienste entstanden. Inspiriert durch eine Fabel von Florian Russi illustrierte die Künstlerin Petra Lefin die Vorlage für das kleine orange Kätzchen.
Schneeglöckchen von Joseph Freiher von Eichendorff 's war kein Singen, 's war ein Küssen,
rührt' die stillen Glöcklein sacht,
dass sie alle tönen müssen
von der künftgen bunten Pracht.MEHR
Gott sei mit dir mein Sachsenland Dieses Lied fand schon im Königreich Sachsen gelegentlich als Landeshymne Verwendung. Es wurde schnell populär.MEHR
Husar Krüger von Verfasser unbekannt Friedrich II. wurde vor 312 Jahren am 24. Januar geboren. Dem Zieten aber reichte der Monarch als Zeichen seines Wohlwollens seine Dose und bot ihm eine Prise an, was er sonst nur sehr selten tat.
MEHR
Sage von der Gründung Löbaus von Johann Georg Theodor Gräße Da machte sich der alte Häuptling auf und der ganze Stamm scharte sich um ihn...und wo der köstliche Quell entspringt, gründeten sie eine Stadt und verehrten die gütige Fee Pschipownicza. MEHR
Dr gruebe Dokter von De Neideitel Dr Dokter Schanz war e altes Orgenal, sue e richtiger grueber Vuegtlänner...MEHR
Dr Algohol von Lene Voigt Ganz winzche Schwibbse sin erdräächlich. Besoffenheit blamiert unsäächlich. Was mancher da schon angerichtet, hat de Garriäre glatt vernichtet.MEHR
Und wieder ein neues Jahr von Theodor Fontane Wird's werden, wie es immer war,
halb scheitern, halb gelingen?
Wird's fördern das, worauf ich gebaut...MEHR
Der gespenstige Leichenzug am Silvesterabend zu Schöneck von Alfred Meiche Es ist fast die ganze Stadt abgebrannt und des Alten Haus dazu. Es war nur gut, dass es gerade eins schlug, als er aus dem Kreise sprang; sonst wäre es für ihn noch schlimmer geworden.
MEHR
Vür Weihnachten von Heinrich Jacobi Nu´s wird aah Zeit, Wenachten is
Schu wärrlich vür dr Tür,
wenn iech dra denk, kimmt mersch gewiß gar net wie möglich vür.MEHR
De gunge Gahs von De Neideitel Und dr August hot aah sei Gahs kriegt. Schie grueß und aah net ze teier. Un Fett log uebndrauf...MEHR
Winternacht von Joseph Freiher von Eichendorff Verschneit liegt rings die ganze Welt,
ich hab' nichts, was mich freuet,
verlassen steht der Baum im Feld,
hat längst sein Laub verstreuet. MEHR
‘s Raachermannel Wenn es Raachermannel nabelt un es sat kaa Wort drzu,
un dr Raach steigt an dr Deck nauf,
sei mr allezamm su fruh.MEHR
Advent von Christine Brandt-Borse Wenn die zweite von vier Kerzen brennt, glänzen in Vorfreude alle Augen.MEHR
Totensonntag von Friedemann Steiger Täglich der Tod in mir. Beziehungen
ersterben.MEHR
Eichendorff und die weiße Frau von Verfasser unbekannt Sie hätten als junge Leute von Spukgeschichten gesprochen; da habe der Besitzer des Nachbarschlosses bei ihrem Spott gesagt: Ich kann darüber mit euch nicht lachen, denn in meinem eigenen Schloss geschehen wunderbare Dinge.MEHR
Aus dr Schul von Willy Rudert Sinst hoot‘s din dr Schulstu när e aanzige Wandtoafel gebn. Ober itze, do sei de ganzen Wänd rundsrim drmiet ausgestaffiert, aß dr Lehrer ne klann Abc-Schützen alles megliche oamoln koaMEHR
Herbst von Lene Voigt Herbst, freudig Wort in Bürgers Leben.
Beginn behaglich froher Zeit,
beim Karpfenschmaus, beim Saft der Reben winkt trauliche Geselligkeit.MEHR
Der Rosenkranz von Ludwig Bechstein Das Mütterlein aber ging ein zum ewigen Frieden. Und ward auch sein letzter Wunsch erfüllt und genau zu derselbigen Zeit in Pirna zwischen dem Kaiser und Kursachsen ein Friedensschluss durch Abgesandte beraten und beredet.MEHR
Zer Kerwe von Louis Riedel De Kerwe sell sell kumme vun „Kirchweihfest“ her, kaa Mensch denkt zer Kerwe eich an de Kerch mehr.MEHR
Die Teufelshufeisen von Ludwig Bechstein Die Taufpatin blieb lange krank im Bette; an ihrem Hause hingen statt des üblichen Bierzeichens vier Hufeisen, und als jemand diese abnehmen wollte, verbrannte er sich die Hände daran derb und tüchtigMEHR
Im Herbst von Verfasser unbekannt Ei ju, ei ju, ‘s fehlt blus noch ne eenz‘ge Kuh.‘s fehlt blus noch de bunte Schecke, die muss hinnern Zaune stecke.MEHR
Napoleons schrecklichste Tage von Friedemann Steiger Zum 210. Jahrestag der Völkerschlacht bei Leipzig hat der Förderverein "Historisches Torhaus zu Markkleeberg 1813" für das Wochenende ab 13.10. ein dreitägiges Programm gestaltet. MEHR
Die weiße Frau im Pfarrgarten zu Meerane von Johann Georg Theodor Gräße Jetzt überfiel die unglückliche Frau furchtbare Reue, und da sie meinte, daß ihre entsetzliche Schuld nur durch die schwerste Buße gesühnt werden könne...MEHR
Sprichworte von Volksmund Man braucht sieben Lügen, um eine Lüge zu bestätigen. Wirb, das Glück ist mürb.MEHR
Es gibt ihn nicht mehr, den Ort meiner Kindheit von Friedrich Ekkehard Vollbach Mit Wehmut schaue ich auf den See des ehemaligen Tagebaues Zwenkau, für dessen Aufschluss die beiden Landgemeinden Bösdorf und Eythra weichen mussten. 3.215 Menschen verloren dadurch ihre Heimat.
MEHR
Requiem (2) von Christian Friedrich Hebbel Seele, vergiß sie nicht,
Seele, vergiß nicht die Toten!MEHR
John Maynard von Theodor Fontane Zum 125. Todestag Fontanes, der am 20. September 1898 in Berlin starbMEHR
Die vierzehn Nothhelfer bei Gottleuba (Bad Gottleuba) von Ludwig Bechstein Die waldige Höhe aber, wo jene so wacker gestritten, heißt noch jetzt die vierzehn Nothelfer... die übrigens recht gut zum Andenken an jene Begebenheit gebaut sein könnte, als jene 14 hier begraben worden sein sollen. MEHR
Wie die Schildbürger in den Ruf der Narrheit kamen von Verfasser unbekannt Die Schildbürger, so genannt nach dem Städtchen Schilda, standen ehemals keineswegs im Geruch der Narrheit. Im Gegenteil, ob ihrer Weisheit wurden die Männer als Ratgeber an auswärtige Höfe berufen...MEHR
Dornburg von Johann Wolfgang von Goethe Wir feiern Gothes Geburtstag am 28. August:
Früh, wenn Tal, Gebirg und Garten
Nebelschleiern sich enthüllen,
und dem sehnlichsten Erwarten
Blumenkelche bunt sich füllen;MEHR
Bismarck und der Kronprinz von Verfasser unbekannt Der Kaiser drohte scherzhaft – »ei, ei, Sie fangen bei Zeiten an! So früh schon soll der künftige Thronerbe nach Ihrer Pfeife tanzen lernen? Das ist ja schon die vierte Generation, der Sie sich widmen.« Der Fürst lachte und entschuldigte sich... Vor 125 Jahren starb Bismarck am 30. Juli in Friedrichsruh.MEHR
Bergäffchen und Bergmönche Zwei Arten von Berggeistern sind in den Gruben des Erzgebirges anzutreffen, sie hausen in der Tiefe des Erdinnern und steigen, wenn sie die Lust dazu ankommt, hinauf in die Schächte. MEHR
Der Herr im Hause Da gahm in Ladschen, ganz gemiedlich,
e äldrer Mann zur Dhiere rein,
mid eener großen, blauen Schärze.
Ich dachde: ´s wärd der Hausgnechd sein.MEHR
Der Silbermönch von Verfasser unbekannt Ob der Silbermönch verschwand, weil das Silber zur Neige ging, oder ob die Menschen kein Silber mehr fanden, weil der Mönch verschwunden war, niemand weiß es.MEHR
Blaue Hortensie von Rainer Maria Rilke Verwaschnes wie an einer Kinderschürze,
Nichtmehrgetragnes, dem nichts mehr geschieht:
wie fühlt man eines kleinen Lebens Kürze.
MEHR
Die gelbe Rose von Gertrud Kolmar Die gelbe Rose, zart und dunkel umlaubt, in Porzellan vom bläulichen Grau der Taube, die gelbe Rose öffnet das blühende Haupt und zieht in Duft, dem safranfarbigen Staube.MEHR
Des Bilsenschnitters Lohn von Ludwig Bechstein Johannistag: Der ruchlose Bilsenschnitter begann in ein zehrendes Siechtum zu verfallen, er vertrocknete gleich den Ähren, wurde eine lebendige Mumie und allen Leuten ein Scheusal, bis er elendiglich dahinstarb.MEHR
Die Wunderblume auf dem Löbauer Berge von Ernst Widar Amadeus Ziehnert Johannisnacht: Am andern Morgen fanden Kinder das Mädchen todt mit gefalteten Händen liegen. Die Blume hatte es zum höchsten Glücke erhoben.
MEHR
Nähe von Christine Brandt-Borse Zum Gedenken an Dr. Arnd Bernhardt. Geboren am 13.02.1932; gestorben 08.06.1998.MEHR
Nu schie, schie, schie! von Albert Schädlich Ujeh, wu sei de guge Gahr, nu schie, schie, schie! Wie ich asu a Boß noch war, nu schie schie, schie! A manichs Mol ho ich mei Madel gedruckt un ihr in de Agn bis in Harz nei geguckt.
MEHR
Prinz August und der wunderbare Stein auf dem Dresdner Markte Aber, weder der Kurfürst noch der Kranke hatte Vertrauen zu der Kur mit dem Steine gehabt, also die geheimnissvolle Kraft des Steins ward nicht erprobt... Herzog August starb zu Ende des folgenden Jahres.MEHR
Schicht von Georg Agricola Wenn die Bergleute das Signal hören, schlagen mit ihren Fäusteln an das Gestein, und so gelangt das Zeichen bis zu den Entferntesten. Zudem ist das ganze Geschlecht der Bergarbeiter zäh und zur Arbeit geboren.MEHR
Sonett 18 von William Shakespeare Soll ich dich einem Sommertag vergleichen?
Er ist wie du so lieblich nicht und lind;
Nach kurzer Dauer muß sein Glanz verbleichen,
und selbst in Maienknospen tobt der Wind.MEHR
Der Maushund in Schildau Die Schildbürger hatten keine Katzen, aber so viele Mäuse, dass vor ihnen auch im Brotkorb nichts sicher war. Was sie nur neben sich stellten, das wurde ihnen aufgefressen oder zernagt. Darüber gerieten sie in große Angst.MEHR
Einen Maitag von Rainer Maria Rilke mit dir beisammen sein, und selbander verloren ziehn durch der Blüten duftqualmende Flammenreihn zu der Laube von weißem Jasmin.
MEHR
Sächs‘sches Begänntnis von Lene Voigt Zugegähm, wenn wir was saachen,
das wärkt niemals imbosand.
Manche hamm uns drum im Maachen,
schimfen gar uff unser Land.MEHR
Vogtland von Ludwig Bechstein In Weida ist kein Heller Geld,
Und Neustadt kann nichts geben.
In Ziegenrück ist große Not,
In Ranis ist kein Bissen Brot,
Und Pausa ist die Schwester.
Sind das nicht leere Nester? MEHR