Sachsen-Lese

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Horst Nalewski

Goethe hat ihn bewundert

Goethes Begegnungen mit Felix Mendelssohn Bartholdy

Der Musikkenner und international geachtete Literaturwissenschaftler Horst Nalewski erzählt anhand fünf ausgewählter Beispiele von dem außergewöhnlichen Aufeinandertreffen und Zusammenwirken zweier Künstler. Hörbeispiele sind über QR-Codes abrufbar.

August der Starke und die Religion

August der Starke und die Religion

Dipl.-Päd. Ursula Brekle

August II., Kurfürst von Sachsen und König von Polen, erhielt den Beinamen „der Starke" wegen seiner gewaltigen Körperkräfte. In seine Regierungszeit sollte es trotz aller Probleme und Rückschläge zu einer progressiven gesellschaftlichen Entwicklung kommen. Friedrich Augusts Verhältnis gegenüber den Religionen im Lande war von Toleranz gekennzeichnet. Es fiel ihm gar nicht schwer, die letzte Hürde für die Wahl zum Polnischen König zu beseitigen: Am 1. Juni 1697 erfolgte sein Übertritt zur katholischen Konfession. Im Grunde war er kein religiöser Mensch, ganz im Gegensatz zu seiner Ehefrau Christiane Eberhardine, die eine glühende Protestantin war. Im Volk erhielt sie den Beinamen "die Betsäule Sachsens".

Als einmal August der Starke auf der Jagd einen kapitalen Hirsch erlegt hatte, betrachtete er das edle und ruhig daliegende Tier und sagte: „So ein Hirsch hat doch ein glückliches Leben gehabt, nie hat er sich eine Messe anhören müssen."

Quellen:

Groß, Reiner: Geschichte Sachsens.Leipzig 2001
Von Liebenau, Ferdinand und Schönberger, Margit(Hrsg.): Das große Buch der Anekdoten von A-Z. München 1991

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