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Florian Russi
Die Irrfahrten des Herrn Müller II
Eine moderne Odyssee

Daniel Müller ist ein aufstrebender junger Möbelkaufmann. Er hat eine Freundin, doch auch eine Kundin seiner Firma versucht ihn zu gewinnen. Als Daniel sie ermordet auffindet, spricht alles dafür, dass er der Mörder ist. Er gerät in Panik und flieht, fährt zum Flughafen und bucht den nächsten Flug ins Ausland. Im Flugzeug entdeckt ihn eine nymphomanisch veranlagte Prinzessin: Sie versteckt ihn in ihrem Schloss. Während Zielfahnder der Polizei ihm auf den Fersen sind, erlebt Daniel immer neue Abenteuer und Überraschungen …


Joachim Ringelnatz und die Einladung

Joachim Ringelnatz und die Einladung

Joachim Ringelnatz, der eigentlich Hans Gustav Bötticher hieß, war der Sohn des sächsischen Schriftstellers Georg Bötticher, der zu seinen ?ebzeiten Berühmheit erlangt hatte. Hans Gustav Bötticher wurde am 07.08.1883 in Wurzen (bei Leipzig) geboren, besuchte in Leipzig das Gymnasium, ging als Schiffsjunge zur See und schlug sich später als Schriftsteller, Kabarettist und Maler unter seinem Pseudonym Joachim Ringelnatz recht und schlecht durchs Leben. Bekannt geworden ist er durch seine Gedichte voller Humor um die Kunstfigur Kuttel Daddeldu. Er starb am 17.11.1934 in Berlin. In einem Nachruf stand: "Befahrer aller Meere, Trunkenbold an allen Berauschenden und Zyniker mit dem Heiligenschein."

                                                                                                                     Ursula Brekle

 

Joachim Ringelnatz bei einem Vortrag auf der Freilichtbühne Hellerau 1926.
Joachim Ringelnatz bei einem Vortrag auf der Freilichtbühne Hellerau 1926.
Ringelnatz war ein bekanntes Original. Einige Jahre lebte er in München und tauchte, oft angeheitert, in der Schwabinger Szene hier und dort auf. Einmal geriet er in eine sehr vornehme Gesellschaft. Die Dame des Hauses nahm ihn zur Seite und flüsterte: "Verzeihen Sie, aber ich kann mich nicht erinnern, Sie eingeladen zu haben." Mit verschatteten und traurigen Augen blickte Ringelnatz sie an und erwiderte: "Da seien Sie unbesorgt, Gnädigste, Sie haben mich nicht nur nicht eingeladen, ich habe auch selbstverständlich abgesagt."

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