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Roland Opitz
Kennst du Fjodor Dostojewski?

Das Leben Dostojewskis glich einer Achterbahnfahrt: stetig pendelnd zwischen Verehrung und Verachtung, zwischen Erfolg, Spielsucht und Geldnot. Mit 28 Jahren wurde er wegen revolutionärer Gedanken des Hochverrats angeklagt und zum Tode verurteilt, landet dann aber im sibirischen Arbeitslager.
Er gilt als Psychologe unter den Schriftstellern, derjenige der hinab schauen kann in die Abgründe der menschlichen Seele. Diese Biografie ist gespickt mit Auszügen aus seinen Meisterwerken sowie mit einigen seiner Briefe, die einen offenherzigen Menschen zeigen.

Strauss, Salomè und das Skatspiel

Strauss, Salomè und das Skatspiel

Salomè. Gemälde von Gustav Klimt.
Salomè. Gemälde von Gustav Klimt.


Klassikkenntnisse

Der Komponist Richard Strauss probt seine „Salomé" mit dem Orchester der Dresdener Staatsoper. Als Salomes

Tanz beginnt, beobachtet er, wie einige Orchestermitglieder sich zwinkernd zulächeln.

Richard Strauß bricht ab:

„Ja, ich weiß, warum Sie lächeln, meine Herren! Sie wollen sagen, dass das Thema des Tanzes von Joseph Haydn ist."

Die Musiker klopfen zustimmend auf ihre Instrumente. Doch Meister Strauss winkt ab:

"Da kann man sehen, wie schlecht Sie die italienischen Klassiker kennen. Das Thema habe ich nämlich von Rossini."

Das Skatspiel

Es ist bekannt, Richard Strauss war ein leidenschaftlicher Skatspieler. Einige Musikliebhaber fanden, für den

Hochbegabten sei das Zeitverschwendung. Einer von ihnen sagte zu dem Komponisten:

„Bedenken Sie, wieviel Zeit dabei unproduktiv vertan wird!"

Das sah Strauß ein, er konterte:

„Ja, da haben Sie recht, das Mischen dauert immer viel zu lang."

Bildnachweis: Beide Bilder stammen aus Wikimedia Commons, sie sind gemeinfrei.

Die zwei bekannten Anekdoten zu Richard Strauss sind nacherzählt von Ursula Brekle.

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