Sachsen-Lese

Gehe zu Navigation | Seiteninhalt
Sachsen-Lese
Unser Leseangebot

Berndt Seite

Im Lerchenwald

"Je älter ich werde, umso mehr erscheint mir
mein Lebensgebäude hell erleuchtet,
aber es ist leer, nur in einem Raum steht
ein kleiner Karton mit Erkenntnis.
Er bleibt dort, bis die neuen Mieter einziehen."

Diese Zeilen sind der Aphorismensammlung vorangestellt und deuten bereits darauf hin, dass die einzelnen vielfältigen Verse und Gedanken die Gesamtheit eines ereignisreichen Lebens widerzuspiegeln suchen.
"Das Leben ist ein Abenteuer, denn niemand weiß, wie es ausgeht."

Frühlingsmorgen

Frühlingsmorgen

August Heinrich Hoffmann von Fallersleben

Es jubelt und singet
Nach Glück die Welt,
Und atmet und ringet
Zum Himmelszelt.

Das Kräutlein im Boden
Am Herzen gesund,
Es wecket der Oden
Des Frühlings zur Stund'.

Vom Himmel ein Engel
Bringt Blüten herzu
Und hängt's an die Stengel
Des Kräutleins im Nu.

O Winter, du schlimmer,
Was willst du noch hier?
Soll's Frühling denn nimmer
Mehr werden bei mir?

Weitere Beiträge dieser Rubrik

Fieber
von Else Lasker-Schüler
MEHR
Summe unseres Lebens
von Wilhelm Busch
MEHR
Totensonntag
von Friedemann Steiger
MEHR
Schneeglöckchen
von Joseph Freiher von Eichendorff
MEHR
Unmut
von Joseph Freiher von Eichendorff
MEHR
Anzeige:
Unsere Website benutzt Cookies. Durch die weitere Nutzung unserer Inhalte stimmen Sie der Verwendung zu. Akzeptieren Weitere Informationen