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Roland Opitz
Kennst du Fjodor Dostojewski?

Das Leben Dostojewskis glich einer Achterbahnfahrt: stetig pendelnd zwischen Verehrung und Verachtung, zwischen Erfolg, Spielsucht und Geldnot. Mit 28 Jahren wurde er wegen revolutionärer Gedanken des Hochverrats angeklagt und zum Tode verurteilt, landet dann aber im sibirischen Arbeitslager.
Er gilt als Psychologe unter den Schriftstellern, derjenige der hinab schauen kann in die Abgründe der menschlichen Seele. Diese Biografie ist gespickt mit Auszügen aus seinen Meisterwerken sowie mit einigen seiner Briefe, die einen offenherzigen Menschen zeigen.

Grüß dich Gott mei Arzgeberch

Grüß dich Gott mei Arzgeberch

Anton Günther

Lieder u. Ged. in erzgeb. Mundart. Nr. 24. Melod. Text u. Zeichn. v. A. Günther, Gottesgab.


1. Trauta Lieder här ich wieder,
Hamlich en dr Mottersproch
On tief drenna en da Wälder
Klengt dos alta Rauschn noch.

Grüß dich Gott o du mei Arzgeberch,
Grüß dich Gott du grüner Wald,
O wie garn kehr ich ze der zerück,
Wu’s su hamlich klengt on schallt.

2. Deina Täler, deina Hüttn,
Deina Barch vull Wälder grü’
Konnt ich draußn en dr Fremd erscht
Racht begreif’n on verschtieh.

Refr. Grüß dich Gott u. s. w.

3. Der g’härt allis, meina Lieder
Aus dr Brust tief drenna raus,
Denn du host ja ’s schänsta Flackl,
Drub’n of’n Barch mei Vaterhaus

Refr. Grüß dich Gott u. s. w.

4. Is aa draußn en dr Fremd oft
Manichs noch su reich on schü,
Du bist mer doch noch viel liewer
Du allaa kast mich verschtieh.

Refr. Grüß dich Gott u. s. w.

Dieses Lied entstand 1903.

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