Sachsen-Lese

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Leben und Wirken des Schöngeistes und erfolgreichen Unternehmers im klassischen Weimar aufgezeigt und vorgestellt von Klaus-Werner Haupt.

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Schwarzenberg

Schwarzenberg

Curt Rambach

Schloss und Kirche auf Felsriegel über dem Schwarzwasser. Foto: Original uploader was Hejkal at de.wikipedia, CC-BY-SA-2.0-DE.
Schloss und Kirche auf Felsriegel über dem Schwarzwasser. Foto: Original uploader was Hejkal at de.wikipedia, CC-BY-SA-2.0-DE.

 

1.   Im herrlichen Tale, auf hohem Fels,
      umgeben von duftendem Wald,
      liegt friedlich ein Städtchen im Sonnenglanz.

      Mein Schwarzenberg, mein Schwarzenberg,
      dich Gott erhalt!

2.   Am Fuße des Felsens ein Wasser rauscht,
      drein schauen die Mauern so alt
      vom Schlosse hoch droben in luft'ger Höh.

      Mein Schwarzenberg, dich Gott erhalt!

3.   Und schaut dich der Wanderer zur Sommerzeit,
      wenn lustig der Lerchengesang schallt,
      dann strahlst du als Perle im bunten Kranz.

      Mein Schwarzenberg, dich Gott erhalt!

4.   Doch fallen im Winter die Flocken leis',
      verhülln die Berge, den Wald,
      bist du noch schöner im Winterkleid.

      Mein Schwarzenberg, dich Gott erhalt!

5.   Im Tale schnell eilet das Wasser hin,
      am Abend die Glocke erschallt,
      und golden die Fenster des Schlosses glühn.

      Mein Schwarzenberg, dich Gott erhalt!

 

 

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