Sachsen-Lese

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Leicht und spielerisch, aber auch selbstkritisch und Hilfe suchend sind die Verse dieses Lyrikbändchens. Ina Herrmann-Stietz teilt Stimmungen und Ereignisse, Zweifel und Sinnsuche und lässt den Lesenden sich selbst wiederfinden. So kehrt er zurück ins Land seiner Seele, seiner innersten Träume, kann dort Kraft schöpfen und mit erwachten Hoffnungen wieder ins Leben starten.

Wenn´s Mailüfterl weht

Wenn´s Mailüfterl weht

Anton Freiherr von Klesheim

Wenn´s Mailüfterl weht
s´geht im Wald drauss der Schnee
da heb´n die blau´n Veigerln
die Köpferln in d´Höh
und d´Vöglern, die g´schlaf´n
ham durchs Winterszeit
die wer´n wieder munter
die wer´n wieder munter
und singen voll Freud

Und blühn amol d’Rosen
is s‘ Herz nimmer trüb,
denn d´ Rosenzeit ist auch
die Zeit für die Lieb´
nur d´Rosen, die blühen
schon frisch alle Jahr,
aber d´Lieb nur amol
aber d´Lieb nur amol
und nacha is gar

Jed´s Jahr kommt der Frühling
is d´Winter vorbei
der Mensch aber hat nur
an anzigen Mai
die Schwalberln flieg´n fort
doch sie ziehn wieder her
nur der Mensch, wenn er fortzieht
nur der Mensch, wenn er fortzieht
der kommt nimmermehr

Bildnachweis

Kopfbild Rose: Urheberin Ursula Brekle.

Abb. im Text: Via Wikimedia, gemeinfrei.

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