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Zu Gast in Weimar

George Eliot; deutsche Übersetzung: Nadine Erler

Zu den vielen Künstlern, die es nach Weimar zog, gehörte auch die englische Schriftstellerin George Eliot. Im Sommer 1854 verbrachte sie drei Monate im kleinen, doch weltberühmten Städtchen an der Ilm. George Eliots schriftlich festgehaltenen Eindrücke sind äußerst amüsant. Dieser Blick einer Fremden lässt Weimar in anderem Licht erschienen.

Broschüre, 40 Seiten, 2019


Corona

Corona

Christine Brandt-Borse

Corona, bisher nur ein Vorname, weiblich

Als Favorit jetzt bedingungslos lahmgelegt

Corona ist drin im Menschenraum, nicht seitlich

Eine Viruswalze, die über Grenzen fegt


Es gab noch einen Film in den Nachkriegsjahren

Spielte im Zirkus, hieß Corona, eins, zwei, drei

Der Name in Neuzeit kann uns nichts ersparen

Bringt alles an Kraftreserven in uns herbei


Gesichtsschutz tragen, das gebietet die Vernunft

Desinfizieren auch, wir geben nicht die Hand

Corona, die Gefährlichere ihrer Zunft

Droht mit dem Leichenfinger und Flächenbrand


Wir müssen doch nur Mund und Nase bedecken

Hungern und frieren nicht, es gibt hier keinen Krieg

Dass Befürworter, nicht die Leugner anecken

Zeigt, nur Empathie, Intelligenz führt zum Sieg


Werden Mädchen später wieder Corona heißen

Haben wir das Ziel, das was wäre wenn, im Blick

So viele Fragen, die in den Köpfen kreisen

Vorerst gibt es Tröstung durch Bücher und Musik

Zeichnung zum Gedicht: Christine Brandt-Borse

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