Sachsen-Lese

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Christoph Werner
Um ewig einst zu leben

Roman

Um 1815 zwei Männer, beide Maler - der eine in London, der andere in Dresden; der eine weltoffen, der andere düster melancholisch. Es sind J. M. William Turner und Caspar David Friedrich. Der Roman spielt mit der Verbindung beider.

Auch als E-Book erhältlich 

Auf Sächsisch

Auf Sächsisch

Christine Brandt-Borse

Schnurdel sagte meine Oma

Zu Buben, auch zum Bruder

Meinte es gönnerhaft, liebevoll

Hieß, steuert handlos am Ruder

 

Er ist doch noch an der Täte

Sprich, er hat noch viel Macht

Warum das diese lange Zeit

Aber er hat es weit gebracht

 

Zum Korridor sagten die Alten

Aber auch vornehm Vorsaal

Klang wie wohnen im Schloss

Aber nicht annähernd der Ballsaal

 

Der Mumanz kommt gleich

So wurde dem Kind gedroht

Es sollte lieb, immer artig sein

Damit es nicht unnötig verroht

 

Was für ein komisches Wort

Baldowere nicht zu sehr herum

Kann alles mögliche bedeuten

Von herum toben hin bis dumm

 

Ich muttle mal, heißt ich tue

Bin dabei mich zu verzetteln

Übereifrig bei der Sache

Um Dinge mühsam zu verketteln

 

Mach nicht so ein Geschesche

Lieber den Ball flach halten

Also mach kein Aufsehen

In Ruhe schalen und walten

 

Das sieht schnerbslich aus,

Hast wohl oft in der Sonne gelegen

Und dazu dieses Kleid und Hut

Auf jedem Parkett kannst du dich bewegen

 

Der Nischel, der Nips, der Deez

Welch seltsam klingender Wohllaut

Sie zerschmelzen auf der Zunge

Klingen heimatlich warm auf der Haut

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