Sachsen-Lese

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De schönnste Zeit

Wenn de Fichten ihre Spitzen krieng -

weiß un rut un grü,

wenn zum Himmel nauf de Lering* flieng

in der Herrgottsfrüh;

 

Wenn in Wald der schlaue Kuckuck schreit

voller Lust un Lieb,

wenn de Bossen** ginne off der Freit‘

haamlich wie a Dieb;

 

Wenn der Gager junge Fichten pflanzt

stattlich in der Reih,

wenn der Rehbock dreist üms Weibel tanzt

uhne Angst un Schei;

 

Wenn vun Himmel lacht der Sunnestrohl

über Land un Leit -

noochert bret‘t *** sich über Barg un Tol

allerschönnste Zeit.

 

*    Lerchen

**  Burschen

***breitet

Quelle

Siegert, Hans: Ernstes und Heiteres aus dem Erzgebirge. Schwarzenberg o. J.

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