Sachsen-Lese

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Kennst du Antoine
de Saint-Exupéry?

Karlheinrich Biermann

Großer Beliebtheit erfreut sich noch heute die Geschichte vom kleinen Prinzen, jenem philosophischen Märchen, das von Liebe, Freundschaft und Tod handelt. Darin geht Saint Exupery der Frage nach dem Sinn des Lebens nach und blickt zurück auf sein eigenes: das Abenteuer einer Bruchlandung, das Überleben in der Wüste, die Sehnsucht nach der verlorenen Liebe … all das war dem Autor nur allzu vertraut.

Grügeniffte

Grügeniffte

Louis Riedel

Möcht ner wissen, wie‘s de Alten,

wie‘s Erdepfel noch net gebn,

Gahr im Gahr sue ausgehalten,

wie se hiegebracht ihr Lebn.


Naa, iech kah mr‘sch net dermessen,

wie e Mensch verkumme kah,

kaa Erdeepfele ze esssen

und nix, wo mer macht drvah.


Sunn- und Feiertog net kenn iech

ahne sie und bie oft bies,

und e Feiertog is, wenn iech

ho mei halbes mannel Kließ.


Und‘s is e guter Bissen,

wenn se recht schie lucker sei;

drei, vier Löffel Brüh, die müssen

kriehng in sue e Kließel nei.


Und drzu e Sauerbroten,

´s kah Schöps, aah Gänsel sei,

när recht knusperig gebroten,

noochert, glabbt mr‘sch, hau iech ei.


Möcht när wissen, wie‘s de Alten,

wie‘s Erdepfel noch net gebn,

ahne Kließ haben ausgehalten,

wie se hiegebracht ihr Lebn.


Bildnachweis

Kopfbild:

Urheber: Sebastian Wallroth, Genehmigung: CC-BY-3.

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