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Florian Russi
Papier gegen Kälte

Manfred Hoffmann, ehemals Klassenbester, ist ein angesehener Kinderarzt mit eigener Praxis und strebt nach dem Professorentitel. Stets bemüht, allen in ihn gesetzten Erwartungen zu entsprechen, steuert sein Leben in eine Sackgasse. Die jahrelange wissenschaftliche Arbeit erweist sich plötzlich als vergebens, sein Karriereaufstieg ist gefährdet, seine Ehe gescheitert, alle Erwartungen enttäuscht. Auf der Suche nach Genugtuung und nach Rechtfertigung begibt er sich auf Wege, die gefährlich weit in die Netze der organisierten Kriminalität ziehen.

Eine packende Mischung aus Entwicklungsroman und spannendem Thriller.

auch als E-Book erhältlich

Richard Strauss und die Dresdner Hofoper

Richard Strauss und die Dresdner Hofoper

Richard Strauss. Aufnahme um 1910
Richard Strauss. Aufnahme um 1910

Richard Strauss (* 11. 07.1864 in München, † 8.09.1949 in Garmisch-Partenkirchen) war bekannt für seinen trockenen Humor. So kursieren launige Anekdoten, die von Dirigenten, Sängern, Musikern und Intendanten aufgeschrieben worden sind. Berühmt geworden ist sein Ausspruch:
„Es ist schwer, Schlüsse zu schreiben. Beethoven und Wagner konnten es. Es können nur die Großen. Ich kann's auch."

Strauss' Oper „Elektra", die heute zum festen Opernrepertoire gehört, wurde am 25. Januar 1909 an der Dresdner Hofoper, heute Semperoper, uraufgeführt. Der Dirigent war Ernst von Schuch. Während einer Probe in Vorbereitung auf die Uraufführung saß der Komponist zusammen mit dem Regisseur und dem Bühnenbildner im verdunkelten Parkett. Gleichzeitig hatten aber noch Handwerker im Zuschauerraum zu tun, so ein Tapezierer, der das Gestühl überholte. Dabei musste er jeden Sitz umklappen. Von Schuch fühlte sich von den Geräuschen gestört und rief ärgerlich: „Zum Teufel! Was ist denn da los? Was sucht denn der Mann da...?"

Vollkommene Stille setzte ein. Dann rief Strauss aus dem Dunkel: „An Dreiklang!"

Die Oper „Arabella" komponierte Strauss in enger Zusammenarbeit mit seinem langjährigen Freund Hugo von Hofmannsthal, der das Libretti schrieb. Wie gewohnt schrieb der Komponist die Noten gleich ins Manuskript, er brauchte dazu kein Klavier. Als die Uraufführung am 1.07.1933 wiederum an der Dresdner Hofoper nahte, saß er bei einer Probe neben dem Sänger, einem Bariton, der den Mandryka sang. Letzterer merkte sich den Stoßseufzer des großen Meisters:

„Sehen S', das is einer der schönsten Momente in meinem Leben, wenn i mi zum ersten Mal hör'!"

Die Anekdoten sind gesammelt und zusammengestellt von Ursula Brekle.

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