Sachsen-Lese

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Friedrich W. Kantzenbach

Erfundenes Glück

Der Autor beschäftigt sich auf lyrischem Weg mit den essentiellen Dingen des Lebens. Er reflektiert seine reichen literarischen Begegnungen und verarbeitet Reiseerlebnisse und persönliche Bekanntschaften mit Menschen, die ihn beeindruckten. Zunehmend durchdringen die Themen Krankheit, Tod und Vergänglichkeit seine Texte.

 

‘s Heidereeslein in Sachsen

‘s Heidereeslein in Sachsen

Lene Voigt

Midden uff dr Dräsdner Heide

Schtand ä Weib in rosa Seide.

Schigge Schtrimbe, Bubigäbbchen,

An dn Ohrring‘ goldche Gnäbbchen.

 

Da gam ä Modorradfahrer,

Ohne Soziusbubbchen warer.

Däm lief mit gogädder Miene

‘s Freilein flink vor de Maschine.

 

„Hald!“ so rief de gägge Gleene.

„Nimm mich mit, sonst wär‘ch gemeene!“

Wubbdich, schwangse sich uffs Rädchen. -

Ja, so sin de sächs‘sche Mädchen.

 

Bildnachweis

Abb. Fahrschule, Gesellschaft für Sport und Technik (GST). Deutsche Fotothek.

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