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Berndt Seite

Augentrost

In den vielen Werkstätten des Anthropozän zieht Berndt Seite an den Fäden des Moments und befragt mit ihnen den längst abhanden geratenen Sinn des Lebens.

Vür Weihnachten

Vür Weihnachten

Heinrich Jacobi

Nu horcht ner, wie dr Loden knarrt
Un klappert su vun Wind.
Hennt draußen stöberts, s hot e Art,
dos wird e Winter, Kind!
S ka nischt schoden, besser is
Dos doch als Matsch un Drack,
un wenn dr Schnee wenig größer is,
do giehter net glei wag.

Nu´s wird aah Zeit, Wenachten is
Schu wärrlich vür dr Tür,
wenn iech dra denk, kimmt mersch gewiß
gar net wie möglich vür.
Fraa, sog mer när, ob de olber bist,
dohiere trittst rüm,
hast nischt ze tu fürn Heiling Christ?
Do kümmer dich doch drüm!

 

Nu´s wird aah Zeit, Wenachten is
Schu wärrlich vür dr Tür,
wenn iech dra denk, kimmt mersch gewiß
gar net wie möglich vür.

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