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Horst Nalewski
Kennst du Rainer Maria Rilke?
Der schwere Weg zum großen Dichter

Der junge Rilke wächst in Prag auf undentwächst den bürgerlichen Vorstellungen seiner familiären Umgebung. Auf der stetigen Suche nach sich selbst, findet er Halt im Schreiben und schreibt viel. "Der schwere Weg zum großen Dichter" ist hier verständlich und interessant dargestellt.

Waldfrieden

Waldfrieden

Albert Schädlich

Ich lieg im Wald, ´s is alles still,

weit wag vun Waltenspuk.

Der Waldgeruch, de Hamitluft

verträbt dan Lug un Trug.


De Fichten straacheln sich im Wind,

a Vögele singt drauf.

Derweile macht sich Schriet für Schriet

am Stamm a Kaafer nauf.


A Ameis läft mr rauf of‘s Ba,

es Waldgros krabbelt mich.

Is Fliegnzeig schwirrt mr üm a Kopp,

´s hot geds senn Spaß for sich.


Vun weiten här ich Sansenstrich,

sunst nischt, ´s is heil‘ge Ruh.-

Im Harzen Frieden, draußen aa,

ach. wär‘sch bal wieder su.


Am Blümel, ganz versteckt im Muus,

hängt noch a Troppen Tau.

A Binn guckt nei un spiegelt sich,

ja, su wos muss mr sah!


De Binn, die summt ihr Liedel ro

un tut sich emsig regn.

As Ascherle huppt rauf un no;

a Affel nischt dergegn!-

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