Sachsen-Lese

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Bernhard Beskow/Übersetzung Nadine Erler

Erinnerungen an Goethes Weimar

Ein Reisebericht aus dem 19. Jahrhundert

Der schwedische Historiker und Dramatiker Bernhard Beskow besuchte in jungen Jahren Weimar. In seinen Reiseberichten schildert er seine Eindrücke und Erlebnisse. Die Bekanntschaft mit Goethe beeindruckte ihn am meisten. Die deutsche Übersetzung wurde von Nadine Erler vorgenommen. 

Waldfrieden

Waldfrieden

Albert Schädlich

Ich lieg im Wald, ´s is alles still,

weit wag vun Waltenspuk.

Der Waldgeruch, de Hamitluft

verträbt dan Lug un Trug.


De Fichten straacheln sich im Wind,

a Vögele singt drauf.

Derweile macht sich Schriet für Schriet

am Stamm a Kaafer nauf.


A Ameis läft mr rauf of‘s Ba,

es Waldgros krabbelt mich.

Is Fliegnzeig schwirrt mr üm a Kopp,

´s hot geds senn Spaß for sich.


Vun weiten här ich Sansenstrich,

sunst nischt, ´s is heil‘ge Ruh.-

Im Harzen Frieden, draußen aa,

ach. wär‘sch bal wieder su.


Am Blümel, ganz versteckt im Muus,

hängt noch a Troppen Tau.

A Binn guckt nei un spiegelt sich,

ja, su wos muss mr sah!


De Binn, die summt ihr Liedel ro

un tut sich emsig regn.

As Ascherle huppt rauf un no;

a Affel nischt dergegn!-

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