Sachsen-Lese

Gehe zu Navigation | Seiteninhalt
Sachsen-Lese

Unter den Monden des anbrechenden Lebensabends dehnt sich die Zeit und doch ist ihr Vergehen anders zu spüren als sonst. Jetzt wirken alle Fragen entscheidend, die Endgültigkeit scheint zum Greifen nah und Einsichten beginnen dort, wo alles Denken innehält.

Lyrikband von Berndt Seite

Unser Leseangebot
Zu Neijahr

Zu Neijahr

Lene Voigt

 

Zu Neijahr hatt‘ch mer vorgenomm,

De Daache alle wiese gomm,

Zu gondrolliern druff, obse nich

‘ne gleene Freide hamm fier mich.

 

Un Wärklich, änne Gleenichgeet

Zum Frei‘n gab‘s bei mir jederzeet.

In mein Galänder malte ich

Drum unter jeden Daach ä Schtrich.

 

Un wie nu‘s Jahr zu Ende war;

da zählt‘ ich deitlich, zählt‘ ich glar

Dreihundertfinfunsächzich Freiden.

(Dadsächlich, ich bin zu beneiden.)

Weitere Beiträge dieser Rubrik

Anzeige:
Unsere Website benutzt Cookies. Durch die weitere Nutzung unserer Inhalte stimmen Sie der Verwendung zu. Akzeptieren Weitere Informationen